Audi Foren

Toggle Menu

Faszinierende Ausstellungen

Die Dauerausstellung ist das Herz des museum mobile. Von der Eingangsebene 0 bringt Sie der Aufzug als „Zeitmaschine“ zurück in das Jahr 1899 auf Ebene 3, wo der Rundgang beginnt. Die zwei Ebenen der Dauerausstellung, 1899 bis 1945 und 1946 bis 2000, sind jeweils in sieben Abschnitte unterteilt. Jeder Bereich gibt einen Überblick über die einzelne Epoche. Texte und Bilder thematisieren das Verhältnis von Automobil, Technik und Gesellschaft.

Multimediale Inszenierungen und Hands-on-Exponate

Die Exponate sind die Highlights der Dauerausstellung. Über 100 Automobile und Zweiräder illustrieren die Geschichte des Unternehmens. Auf einem Paternoster, der sich permanent durch alle Ebenen des Gebäudes bewegt, präsentieren sich regelmäßig wechselnde automobile Schätze. Große Ereignisse der Geschichte der Vier Ringe, so zum Beispiel die Fusion zur Auto Union 1932, werden in multimedialen Inszenierungen erläutert und machen Sie zum Augenzeugen der Geschichte. Die Technikgalerie mit interaktiven Hands-on-Exponaten gibt darüber hinaus einen Überblick über die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung des Automobils.

Vom 8. August bis 28. Oktober 2018: Sonderausstellung
„Der Sonne hinterher! Die Geschichte des Urlaubs bei Audi“

Im Sommer fährt man in den Urlaub – oder geht entspannt ins Museum: Passend zu den schönsten Wochen im Jahr präsentiert das Audi museum mobile die neue Sonderausstellung „Der Sonne hinterher! Die Geschichte des Urlaubs bei Audi“. Vom 8. August bis zum 28. Oktober 2018 erfahren die Museumsbesucher unter anderem, wie die Deutschen zu „Reise-Weltmeistern“ wurden und welche Rolle das Automobil dabei spielte.

Für viele ist der Urlaub die schönste Zeit im Jahr und bei den Deutschen gehört dazu in besonderem Maße das Reisen. Die Erfindung des Automobils ermöglichte den Menschen ganz neue Möglichkeiten. So kam es in den Wirtschaftswunderjahren zu einem regelrechten Reiseboom, der bis heute anhält. Die neue Sonderausstellung zeigt neben spannenden Exponaten aus den Anfangsjahren des Camping auch Autos, mit denen Menschen schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Welt erkundeten, als jüngstes Exponat einen Audi Q3 mit speziellem Audi-Campingzelt. Staunen werden die Besucher auch über ein Vorkriegs-Campinggespann mit einer DKW F5 Meisterklasse  Cabrio-Limousine von 1935, über die DKW F89 Universal (1951) mit Holzaufbau, das einzige Modell eines DKW F800/3 Westfalia-Wohmobils von 1956, weitere NSU-Modelle und über einen Trabant P601 mit Dachzelt von 1986.

Mit der „Erinnerungs-Schachtel“ haben die Ausstellungsmacher von „Der Sonne hinterher!“ eine spezielle Idee umgesetzt: Als Stilelement für die automobilen Exponate verwenden sie Podeste, die von einem großen Holzrahmen eingefasst sind. Die Tiefenwirkung erzeugt das Gefühl, in eine offene Kiste zu blicken – quasi eine Erinnerungs-Schachtel zu den schönsten Urlaubsmomenten.

Le-Mans-Champions im Audi museum mobile

14 Le-Mans-Rennwagen sind die neuen Protagonisten auf dem Paternoster im Audi museum mobile in Ingolstadt. 13 Mal stand die Marke mit den Vier Ringen beim weltweit berühmtesten Langstreckenrennen in Frankreich ganz oben auf dem Treppchen. Die Sonderausstellung ist ab sofort ein Jahr lang im Museum zu sehen.

Mit dem R8R trat Audi im Jahr 1999 erstmals beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an. Als Neuling an der Sarthe setzte die Premiummarke auf einen V8-Biturbo-Motor mit 3,6 Liter Hubraum und kam auf den dritten und vierten Platz. Audi Tradition präsentiert den R8R auf dem Paternoster ebenso wie weitere 13 Le-Mans-Rennwagen der Vier Ringe. Ihre Siegesserie blieb in den Jahren 2000 bis 2014 nahezu ununterbrochen. Lediglich 2003 (die Marke verzichtete auf einen Werkseinsatz) und 2009 (Platz 3) hießen die Gewinner nicht Audi.

Der Paternoster bewegt die Rennboliden durch die vier Ebenen des Audi museum mobile und präsentiert dem Betrachter die Historie der Vier Ringe in Le Mans und die Evolutionsstufen der Sportwagen. Als Meilenstein gilt beispielsweise die FSI-Technologie mit Turboaufladung, die 2001 im Audi R8 erfolgreich zum Einsatz kam. Die Benzin-Direkteinspritzung senkte den Verbrauch und fand kurz darauf Einzug in die Serienmodelle. Im Jahr 2006 war der Audi R10 TDI eine technische Revolution: der erste Le-Mans-Sieger mit Dieselantrieb. Vier Jahre später knackte der Audi R15 TDI den 39 Jahre alten Distanzrekord. Der Bestwert des R15 TDI von 2010 gilt bis heute.

Ebenso im Audi museum mobile zu sehen ist der R18 TDI aus dem Jahr 2011. Das Reglement für diese Saison schrieb vor, den Hubraum von 5,5 auf 3,7 Liter zu verringern. Der geschlossene Sportwagen verbrauchte deutlich weniger als sein Vorgänger und passierte dank optimierter Aerodynamik als Erster die Ziellinie. Ein Jahr später schickten die Vier Ringe ihren ersten Hybrid-Sportwagen nach Frankreich: den Audi R18 e-tron quattro. Die Ausstellungsmacher zeigen den Champion aus dem Jahr 2012 und seine siegreichen Nachfolger aus den Jahren 2013 und 2014.