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Wissenschaft im Dialog

Big Data, Small Devices – Wie das Internet of Things Prozesse optimiert

20. Juni 2017, 18 Uhr

Wichtiger Hinweis: Audi Forum, Gebäude A51 „Markt und Kunde“ (Raum Auto Union)

Prof. Dr. Katharina Morik

Technische Universität Dortmund
Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz

Big Data stammen oft von Smartphones, Fitnessarmbändern, medizinischen Sensoren und vielen anderen kleinen Geräten. Das Internet of Things stattet viele Gegenstände mit Chips aus, die eingeschränkt kommunizieren können. Die Daten ermöglichen eine Fülle von Anwendungen und ein wichtiger Schritt dabei ist die Analyse der Daten, sodass Ereignisse erkannt und vorhergesagt werden können.

Die großen Datenmengen werden einerseits in Datenzentren gespeichert und analysiert, andererseits auch direkt im Datenstrom verarbeitet. Hieraus werden Prognosen abgeleitet, die für die Optimierung von Vorgängen genutzt werden. Wenn dieses in Realzeit geschieht, spricht man von prescriptive analytics. Dafür werden meist offline gelernte Modelle online angewandt.

Eine große Herausforderung bei der Datenanalyse stellen Ressourcenbeschränkungen dar, wie etwa Realzeitanforderungen, Speicherbeschränkungen oder ein geringer Energieverbrauch. Allerdings sind die technischen Möglichkeiten mittlerweile enorm: sogar auf stark eingeschränkten kleinen Geräten können komplexe Prognosen berechnet werden, was über Annäherungsverfahren probabilistischer graphischer Modelle erreicht wird.

In dem Vortrag werden insbesondere Anwendungsfelder des Sonderforschungsbereichs 876 an der TU Dortmund vorgestellt, die die oben beschriebenen Methoden illustrieren.

 

Veranstaltung ausgebucht.
Anmeldung für Warteliste unter: wissenschaftskooperationen@audi.de