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Some call it work. I call it: breathtaking.

Carole Ratel ist Aerodynamik-Entwicklerin DTM-Fahrzeuge bei Audi Sport

Die Aerodynamik-Ingenieurin entwickelt die Rennversion des Audi RS5. Sie testet neue strömungsoptimierte Bauteile im Windkanal und entscheidet anhand von Messergebnissen welche Varianten die maximale Performance liefern. Denn heutzutage ist die Aerodynamik entscheidend, um Rennen zu gewinnen.

Warum ihr Job für Audi so wichtig ist

 

Carole Ratel trägt einen großen Teil dazu bei, dass der DTM-Rennwagen von Audi Sport Bestleistung auf die Rennstrecke bringt. Mit ihrem Wissen nimmt sie eine Schlüsselrolle im Konstruktionsprozess ein. Es gilt die Karrosserieteile so zu gestalten, dass diese einen hohen Abtrieb und einen geringen Widerstand erzeugen.

Ihre Aufgaben

 

Die wichtigste und liebste Aufgabe von Carole Ratel sind Messungen im Windkanal. Hier misst sie aerodynamische Eigenschaften des Fahrzeugs, wenn einzelne Teile verändert werden. Deshalb testet sie, wie sich neu designte Spiegel, Flicks oder Spoiler bei freier Fahrt, in der Kurve oder beim Bremsen verhalten.

Zusätzlich geben Simulationen am Computer Auskunft, wie die Strömung entlang des Fahrzeugs bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten verläuft. Aufgrund der Messdaten, die sie sammelt, nimmt sie eine wichtige Rolle im Konstruktionsprozess ein. Hier ist die Abstimmung mit zahlreichen Kollegen sehr wichtig: von der Motorentwicklung, der Chassisentwicklung bis hin zur Auswahl des Materials nimmt alles Einfluss auf die aerodynamischen Eigenschaften eines Fahrzeugs.

Qualifikationen, die sie braucht

 

In der Aerodynamik braucht es ein hohes Maß an Akribie und Ausdauer bei der Detailoptimierung, um die Fahrzeuge immer leistungsfähiger zu gestalten. Zugleich braucht es Teamfähigkeit, weil zahlreiche Abteilungen an der Konstruktion und dem Renneinsatz beteiligt sind. Hier sind gegenseitiges Feedback und die gemeinsame Suche nach Lösungen ausschlaggebend.

Ihre Biografie in Kürze

 

Carole Ratel absolvierte in Frankreich ein naturwissenschaftlich ausgerichtetes Abitur. Sie entschied sich für ein Maschinenbaustudium in Marseille. Ein Praktikum im Luft- und Raumfahrtzentrum in Neapel begeisterte sie so sehr, dass sie sich auf Aerodynamik spezialisierte. Dazu absolvierte sie den Master of Science „Race Car Aerodynamics“ an der Universität Southampton. Vor acht Jahren kam sie zu Audi und arbeitete zunächst fünf Jahre in der Serienentwicklung im Windkanalzentrum. Schwerpunkt war die Aerodynamik/Aeroakustik des Audi A3 Sportback und der Audi A3 Limousine. Seit 2013 ist sie bei Audi Sport und entwickelt in einem internationalen Team die Audi Rennfahrzeuge für die DTM.

Ihr Vorbild

 

Michael Schumacher. Als Kind war Carole Ratel großer Fan der Formel 1. Bereits mit elf Jahren träumte sie davon, Autos für Rennfahrerlegenden wie Michael Schumacher mit zu entwickeln.

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    Some call it work. I call it: science fiction.
    Jens Angerer, Technologie-Entwickler im Audi Production Lab

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