AUDI AG

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Neue Arbeitswelt

Klassische Erwerbsbiografien sind Geschichte, die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Um als internationaler Konzern flexibler agieren zu können und die Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu stärken, entwickelt Audi seine Arbeitswelt stetig weiter.

Audi schafft mit modernen Arbeitsformen Freiräume für Ideen und fördert damit Innovationen. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter stehen dabei im Mittelpunkt. Beispielsweise stellt Audi seiner Belegschaft zahlreiche Arbeitszeitmodelle zur Auswahl. Unternehmensführung und Gesamtbetriebsrat haben zusätzlich eine neue Betriebsvereinbarung zum Mobilen Arbeiten verabschiedet. Danach haben die Beschäftigten erstmals einen Anspruch, zeit- und ortsunabhängig zu arbeiten, wenn es mit ihrer Arbeitsaufgabe vereinbar ist. Auch vielfältige digitale Tools und innovative Büroraumkonzepte nutzt Audi als Nährboden für selbstbestimmtes und kreatives Arbeiten.

Mit weiteren individuellen Angeboten unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeiter dabei, Familie und Beruf zu vereinen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Lebensphasen jüngerer und älterer Mitarbeiter noch besser zu berücksichtigen. Beschäftigte können etwa in Teilzeit arbeiten oder eine Auszeit nehmen, um Familienangehörige zu pflegen. Auch die sogenannte Elternzeit wird häufig in Anspruch genommen. Das Programm „Job & Family“ vermittelt Mitarbeitern in Elternzeit zusätzliche Job-Qualifizierungen, die bei der Rückkehr ins Berufsleben helfen. Dank einer vierjährigen Wiedereinstellungszusage können sich Mitarbeiter bei Audi über den gesetzlich vorgesehenen Rahmen hinaus ihrer Familie widmen. Zusätzlich steht ein festes Kontingent an Belegplätzen in Kitas an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm bereit – mit langen Öffnungszeiten und nur wenigen Schließtagen im Jahr. Auch an den internationalen Audi-Standorten Győr (Ungarn), Changchun (China) und San José Chiapa (Mexiko) gibt es Kooperationen mit Kindergärten und Schulen.

In der modernen Audi-Arbeitswelt ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit Basis der Unternehmenskultur. Daher haben Unternehmen und Mitarbeiter im Dialog zehn Leitsätze zur Führungskultur definiert. Kernpunkte sind Wertschätzung und Respekt. Das Vertrauen und die Eigenverantwortung der Mitarbeiter werden gefördert und auf diese Weise der Raum für Kreativität weiter ausgebaut. Das Führungsleitbild wird künftig an allen Standorten des Audi-Konzerns gelten.

Vielfalt und Chancengleichheit

Chancengleichheit ist tief im Selbstverständnis von Audi verankert. Fairness und Toleranz sowie gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen im Umgang miteinander zählen zu den prägenden Elementen der „Leitlinien für Chancengleichheit und Gleichberechtigung bei der AUDI AG“. Vor dem Hintergrund des Wandels im Unternehmen stellt Vielfalt mehr denn je eine bedeutende Ressource dar. Aktuell arbeiten Menschen aus knapp 100 Nationen bei der AUDI AG.

Ein weiterer wichtiger Fokus der Personalstrategie ist es, qualifizierte Frauen zu gewinnen und zu fördern. Bereits im Jahr 2011 hat sich Audi interne Zielgrößen für eine Erhöhung des Frauenanteils in den verschiedenen Hierarchieebenen des Unternehmens gesetzt. Über nachhaltige Maßnahmen wie das Forscherinnen-Camp, Exkursionen oder Praktika möchte das Unternehmen bereits Schülerinnen für ein Ingenieurstudium oder einen technischen Beruf begeistern. Um qualifizierte Frauen für unser Unternehmen zu gewinnen, ist Audi zusätzlich auf Messen und Kongressen speziell für Frauen vertreten.

Im Unternehmen bietet Audi unter dem Motto „Sie und Audi“ spezifische Programme für Frauen an, wie beispielsweise verschiedene Mentoringkonzepte. Dadurch werden Frauen ermutigt, mehr Verantwortung zu übernehmen und auf ihrem Weg in eine Führungsfunktion unterstützt.

Im Rahmen der Förderung zur Vielfalt der Belegschaft gibt es außerdem ein umfassendes Integrationsmanagement sowie spezielle Qualifizierungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Sie haben zum Ziel, Betroffene bestmöglich in das reguläre Arbeitsleben wiedereinzugliedern. Auch außerhalb der eigenen Betriebsabläufe werden Menschen mit Behinderung in die Produktionsprozesse eingebunden, indem Aufträge an soziale Einrichtungen vergeben werden. Dazu zählen zum Beispiel die Lebenshilfe Werkstätten in Ingolstadt.