Mit Software in die Zukunft – das Auto neu gedacht
missing translation: fa.article-intro.reading-time – 06/10/2025

Software-Defined-Vehicles (SDV) sind der Schlüssel zur Mobilität von morgen: Sie sollen intelligente Kommunikation, automatisiertes Fahren und kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen – die Grundlage auf dem Weg zum digitalen Auto.
Der Begriff SDV steht nicht für ein bestimmtes Modell, sondern beschreibt einen neuen Entwicklungsansatz. Dieser rückt die digitale Leistungsfähigkeit in den Mittelpunkt. Das Software-Defined-Vehicle ersetzt nicht das bisherige Fahrzeug, sondern es erweitert, ergänzt und verbessert es. Für den Fortschritt der Elektromobilität, für autonomes Fahren, für ein neues Fahrerlebnis. In wenigen Jahren will Audi ein eigenes SDV auf die Straße bringen.
„Software und Elektronik sind heutzutage die Haupttreiber von Innovationen. Das SDV hat daher eine große strategische Bedeutung für Audi.
Geoffrey Bouquot, Vorstand Technische Entwicklung

Aufbau eines softwaredefinierten Fahrzeugs: Von der physischen Plattform (Antriebsstrang, Batterie, Fahrwerk) über die E/E-Architektur (Sensoren, Steuergeräte), die Software-Ebene (Betriebssysteme, Anwendungen, OTA-Updates) bis hin zum nutzerzentrierten Design für ein ganzheitliches, digitales Fahrerlebnis.
Aufbau eines softwaredefinierten Fahrzeugs: Von der physischen Plattform (Antriebsstrang, Batterie, Fahrwerk) über die E/E-Architektur (Sensoren, Steuergeräte), die Software-Ebene (Betriebssysteme, Anwendungen, OTA-Updates) bis hin zum nutzerzentrierten Design für ein ganzheitliches, digitales Fahrerlebnis.
Intelligent und ganzheitlich vernetzt
Software steckt mittlerweile in zahlreichen Bauteilen. Beispiel Scheibenwischer: Längst erkennen Sensoren die Regenintensität und passen die Wischfrequenz automatisch an. Wenn das Auto in Zukunft autonom fährt, reicht das nicht mehr – die Fahrzeugelektronik muss dann zum Beispiel zusätzlich wissen, ob noch genug Wischwasser für die geplante Strecke im Tank ist und dafür mit dem Behälter kommunizieren. Ein zentrales Rechnernetzwerk steuert alle Funktionen und Sensoren. Wie ein neuronales System verbindet dieses Bordnetz das gesamte Fahrzeug und sorgt dafür, dass alles perfekt zusammenspielt.
Neue Funktionen für Kundinnen und Kunden
Die Elektronikarchitektur für das SDV soll in Zukunft bei allen Fahrzeugen gleich und skalierbar aufgebaut sein. So lässt sie sich unabhängig vom einzelnen Modell und dessen Produktzyklus weiterentwickeln. Das hat den Vorteil, dass Audi Modelle über ihre gesamte Lebensdauer mit neuen Funktionen ausgestattet werden können – und zwar ohne großen Aufwand, ganz einfach per Over-the-air-Update.
Kooperation beschleunigt Software-Entwicklung
Bei der Entwicklung der ersten SDV-Generation profitiert Audi von den Strukturen der Volkswagen Gruppe: Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Automobilhersteller Rivian hat Volkswagen ein Joint Venture gegründet. Das Joint Venture wird die zentrale E/E-Architektur entwickeln, die Software-Entwicklung beschleunigen und dadurch Innovationen im Konzern weltweit vorantreiben.
Eine neue Ära der Mobilität hat begonnen
Wenn der Fokus von klassischen, hardwarebasierten Fahrzeugen zu softwaregesteuerten Architekturen wechselt, beginnt eine neue Ära in der Automobilentwicklung. Das lässt sich gut mit dem Wandel von einfachen Handys zu modernen Smartphones vergleichen: So wie Smartphones durch Software-Updates ständig neue Funktionen bekommen, können künftig auch Fahrzeuge dank SDV-Technologie über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg aktualisiert und erweitert werden. SDVs bilden die nächste logische Evolutionsstufe in der Automobilindustrie.
Sie verändern nicht nur, wie Autos funktionieren, sondern schaffen auch die Basis für künftige Innovationen – etwa beim autonomen Fahren oder bei der umfassenden Vernetzung von Fahrzeugen.



