Intelligent. Initiativ. Immer verfügbar. quattro ultra im Audi A6 allroad
Der Audi A6 allroad verbindet Vielseitigkeit, Komfort und souveränes Fahrverhalten mit einem intelligent geregelten Allradantrieb. Im A6 allroad V6 TDI und im A6 allroad e-hybrid kommt der quattro mit ultra-Technologie zum Einsatz: ein System, das die Vorteile des Allradantriebs permanent verfügbar macht und zugleich auf Effizienz ausgelegt ist. Seit dieser Woche steht der neue Audi A6 allroad bei den Händlern – zu einem Preis ab 77.250 Euro für den Sechszylinder-Diesel und ab 80.250 Euro für den Plug-in-Hybrid.
Der A6 allroad bietet starke und effiziente Performance – dank des intelligent geregelten Allradantriebs quattro ultra und elektrifizierter Aggregate. Neben dem Dreiliter-V6 TDI mit MHEV plus-Technologie und elektrisch angetriebenem Verdichter gibt es erstmals einen A6 allroad auch als Plug-in-Hybrid.
Die wichtigsten Fakten
- A6 allroad V6 TDI mit MHEV plus-Technologie und A6 allroad e‑hybrid stehen bei den europäischen Händlern
- Allradantrieb quattro ultra und elektrifizierte Aggregate sorgen für starke und effiziente Performance
- quattro ultra verbindet die Traktion, Fahrdynamik und Sicherheit eines Allradantriebs mit der Effizienz eines Frontantriebs
- Durch das Öffnen von zwei Kupplungen können Bauteile im hinteren Antriebsstrang entkoppelt und damit Reibung sowie Schleppmomente deutlich reduziert werden
- Die intelligente Betriebsstrategie aktiviert den quattro-Antrieb vorausschauend, bevor fahrdynamisch ein Unterschied spürbar wäre. Das Fahrverhalten entspricht somit dem eines permanenten Allradantriebs
quattro, wenn es darauf ankommt – effizient, wenn es möglich ist
quattro ultra nutzt eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung am Getriebeausgang sowie eine zusätzliche Trennkupplung im Hinterachsgetriebe. Wenn der Allradantrieb in der aktuellen Fahrsituation keinen spürbaren Vorteil bietet, öffnet das System beide Kupplungen. Die Kardanwelle und die schleppverlustrelevanten Bauteile des hinteren Antriebsstrangs werden temporär entkoppelt – das reduziert Reibung und erhöht damit die Effizienz.
Gleichzeitig bleibt der Allradantrieb permanent verfügbar und ist bereits aktiv, wenn er benötigt wird. Im Standardbetrieb bei niedrigen Lasten ohne das Risiko von Schlupf nutzt der quattro ultra alle Vorteile des Frontantriebs.
Die intelligente Steuerung des Allradantriebs arbeitet prädiktiv und wertet kontinuierlich Parameter zu Fahrdynamik, Straßenzustand und Fahrerverhalten aus. So werden unter anderem Lenkwinkel, Lastanforderung, Getriebestellung, Quer- und Längsbeschleunigung, Aufbaubewegungen der Karosserie sowie der Reibwert erfasst und vorausschauend bewertet. Dabei lernt das System mit und passt seine Arbeitsweise an das Fahrerprofil und den gewählten Audi drive select-Modus an: je effizienter der Fahrstil, desto geringer die Aktivität des Allradantriebs. Je dynamischer der Fahrstil, desto häufiger schaltet sich der quattro-Antrieb zu. Die Erkenntnisse über das Fahrerverhalten und die Dauer der Allradaktivität in bestimmten Situationen fließen fortwährend in die Berechnungen ein. So sagt das Rechenmodell etwa 0,5 Sekunden im Voraus, wann der Allradantrieb sinnvoll ist. Der komplette Zuschaltvorgang, also das Synchronisieren der zuvor entkoppelten Bauteile und das Schließen der Trennkupplung im Hinterachsgetriebe, erfolgt im Bedarfsfall in etwa 200 Millisekunden. Damit steht die Allradfunktion bereit, bevor sie benötigt wird. Beim Anfahren, bei dynamischer Kurvenfahrt, beim starken Beschleunigen oder auf Fahrbahnen mit reduziertem Reibwert wird somit prädiktiv verhindert, dass Schlupf auftritt.
„Der Wechsel der Allradverteilung erfolgt für den Fahrer unmerklich. Was er spürt, ist quattro-typische Traktion und Fahrdynamik in jeder Situation.“
- Rouven Mohr, Vorstand Technische Entwicklung AUDI AG
Intelligente Kraftverteilung für Traktion und Fahrdynamik

Im effizienten Frontantrieb werden 100 Prozent des Antriebsmoments an die Vorderachse geleitet. Sobald die Fahrsituation es erfordert, koppelt die geregelte Lamellenkupplung den Hinterradantrieb stufenlos hinzu. Die Momentenverteilung orientiert sich dabei an Traktion, Fahrdynamik und Komfort – mit dem Ziel, in jeder Situation die bestmögliche Kraftverteilung bereitzustellen. Bei starkem Beschleunigen kann ein erheblicher Teil der Antriebsleistung an die Hinterachse geleitet werden. Auf trockener Straße werden nach internen Messwerten mehr als 70 Prozent der Momente an die Hinterräder übertragen.
Eine Schlüsseltechnologie mit Tradition
Audi ist quattro – und quattro ist Audi. Seit 1980 steht der Allradantrieb für Traktion, Fahrdynamik und Sicherheit. Über mehr als vier Jahrzehnte hat Audi die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt: vom manuell sperrbaren Mittendifferenzial im Ur‑quattro über verschiedene Ausbaustufen des Torsen-Differenzials bis hin zu modernen, intelligent geregelten Allradsystemen, wie dem quattro ultra.
Bis heute hat Audi über 15,6 Millionen Fahrzeuge mit quattro-Antrieb produziert – das sind ein Drittel aller produzierten Fahrzeuge seit 1980. Damit ist quattro ein prägendes Element der Marke und im Audi A6 allroad* eine zentrale Technologie für souveräne Mobilität auf jedem Untergrund.
Fazit
Mit dem quattro ultra sind Fahrdynamik, Traktion und Sicherheit erlebbar, während der Antriebsstrang in Fahrsituationen ohne Allradbedarf effizienter arbeitet. Damit leistet das System einen Beitrag zum Entwicklungsziel, Verbrauch und Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig den markentypischen quattro-Charakter zu bewahren.
Häufig gestellte Fragen
Seit wann gibt es den quattro mit ultra-Technologie?
Der quattro mit ultra-Technologie wurde erstmals 2016 vorgestellt und feierte sein Debüt im Audi A4 allroad quattro.
In welchen Modellen kommt der quattro mit ultra-Technologie zum Einsatz?
Der quattro ultra kommt in vielen Modellen der Premium Platform Combustion (PPC) zum Einsatz: dem Audi A5, dem Audi A6 und dem Audi Q5.
Welchen Vorteil bietet der quattro mit ultra-Technologie?
quattro ultra ist ein auf Effizienz optimierter Allradantrieb, der bei Traktion und Fahrdynamik keinen Unterschied zu permanenten Systemen spüren lässt. Bietet der Allradantrieb in der aktuellen Fahrsituation keinen spürbaren Vorteil, wechselt das System in den Frontantrieb.
Wie fühlt sich der quattro ultra-Antrieb in der Praxis an?
Es ist ein quattro und genau so fühlt es sich an: sicher und mit hohen Reserven, verbunden mit einem erheblichen Potenzial an Fahrspaß.







