
Formel 1®
Der erste Audi für die F1®
Fahrer
Hülkenberg und Bortoleto
Standorte
Hinwil, Neuburg, Bicester

Die vier Ringe in der Formel 1®
Die Rennserie
Die Formel 1® gilt als härtestes Testlabor der Welt. Die kurzen Entwicklungszyklen, flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungen sollen dem gesamten Unternehmen als Vorbild dienen. Gleichzeitig erhält Audi Zugang zu den neuesten technologischen Entwicklungen und Materialien. Dank eines offenen Wettbewerbs dient die Formel 1® als Technologietreiber sowohl für die Elektromobilität als auch für nachhaltige E-Fuels. Ihre globale Reichweite, das finanzielle Reglement mit einer Kostendeckelung und ihr Schwerpunkt auf nachhaltige Technologie schaffen attraktive Rahmenbedingungen.

Das neue Reglement
Zur Saison 2026 setzt ein Generationenwechsel bei Antrieb und Chassis neue Schwerpunkte in der Rennserie. Kosteneffizienz, synthetische oder aus nachwachsender Biomasse hergestellte Kraftstoffe und ein hoher Anteil elektrischer Leistung beim Antrieb sind wesentliche Vorgaben des neuen Regelwerks. Da alle Hersteller neue Rennwagen und Antriebe entwickeln mussten, war der Zeitpunkt für Audi ideal, als Power-Unit-Hersteller mit einem eigenen Werksteam an den Start zu gehen.


Der Rennwagen
Eine Besonderheit der Formel 1®: Jedes Team muss einen eigenen Rennwagen entwickeln. Der erste Formel 1®-Rennwagen von Audi trägt den Namen R26. Das „R“ hat in der Typenbezeichnung von Audi im Motorsport eine lange Tradition. Die Ziffer 26 steht – wie in der Formel 1® weit verbreitet – für das Modelljahr 2026. Der 770 Kilogramm leichte Monoposto verfügt über ein Monocoque aus hochfestem Kohlefaser und eine aktive Aerodynamik mit während der Fahrt verstellbaren Front- und Heckflügeln. Angetrieben werden die Formel 1®-Rennwagen der neuen Generation von Hybridantrieben mit einer Systemleistung von rund 1.000 PS. Der Split zwischen Verbrennungsmotor und elektrischem Antrieb liegt dabei bei fast 50:50.




Die Fahrer
Die Piloten sind seit jeher die Stars der Formel 1®. Mit Routinier Nico Hülkenberg aus Deutschland und dem brasilianischen Nachwuchstalent Gabriel Bortoleto setzt das Audi Revolut F1® Team auf eine Kombination aus Erfahrung und Jugend.
Nico Hülkenberg
Mit mehr als 250 Grand-Prix-Rennen in seiner Karriere gehört Nico Hülkenberg zu den erfahrensten Fahrern in der Formel 1®. Mit dem dritten Platz beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone gelang Hülkenberg im Juli 2025 das lang ersehnte erste Podium in der Formel 1®. Sein Talent stellte er auch in anderen Serien unter Beweis: 2015 gewann Hülkenberg die 24 Stunden von Le Mans – ein weiterer Meilenstein in einer beeindruckenden Laufbahn, in der Hülkenberg auf dem Weg an die Spitze des Motorsports jede Nachwuchsserie gewann, in der er antrat. „Der Einstieg von Audi in die Königsklasse des Motorsports ist ein echtes Statement und für mich als Deutschen natürlich auch etwas ganz Besonderes, eine so große Marke mit einer einzigartigen Historie im Motorsport zu repräsentieren“, sagt er.

Gabriel Bortoleto
Der Brasilianer Gabriel Bortoleto bestritt 2025 seine erste volle Saison in der Formel 1®-Weltmeisterschaft und überzeugte dabei auf Anhieb – angesichts seiner Vita keine große Überraschung: Bortoleto gewann in seiner jeweils ersten Saison sowohl die FIA-Formel 3- als auch die FIA-Formel 2-Meisterschaft in aufeinanderfolgenden Jahren – ein Kunststück, das vor ihm nur drei weitere Fahrer geschafft haben. Schon als Kind träumte Bortoleto davon, Formel 1®-Fahrer zu werden. „Teil von Audi zu sein fühlt sich für mich an wie ein Traum, der wahr geworden ist“, sagt er. „Mein großes Idol ist Ayrton Senna. Und er war es, der Audi nach Brasilien gebracht hat. Als das Audi F1®-Projekt ins Leben gerufen wurde und ich die Chance erhalten habe, dabei zu sein, war das für mich wie ein Geschenk.“



Das Audi Revolut F1® Team
Für den Einstieg in die Formel 1® hat Audi die Sauber Group in der Schweiz übernommen. Das Schweizer Team startet seit 1992 in der FIA-Formel 1®-Weltmeisterschaft und bringt den wertvollen Erfahrungsschatz aus mehr als 30 Jahren in der Königsklasse des Motorsports in das heutige Audi Revolut F1® Team ein. In der F1®-Factory in Hinwil, rund 30 Kilometer von Zürich entfernt, werden die Formel 1®-Rennwagen von Audi entwickelt und von dort aus auch bei den Rennen eingesetzt. Das Team arbeitet eng mit Audi Formula Racing (AFR) in Neuburg an der Donau zusammen, wo die Antriebseinheit entwickelt wird. Ein Technologiezentrum im englischen Bicester verschafft dem Audi Revolut F1® Team Zugang zum weltweit größten Pool an Motorsport-Know-how und -Talenten.
Die Key Player in Hinwil
Mattia Binotto
Mattia Binotto verantwortet als „Head of Audi F1® Project“ die übergreifende Entwicklung an den Standorten Hinwil und Neuburg an der Donau sowie dem in Bicester (England) ansässigen Audi Motorsport Technology Centre UK. Zudem ist er Team Principal des Audi Revolut F1® Teams.

James Key
Als Technischer Direktor ist James Key für die technische Leitung, die Performance und die Entwicklung des Audi Revolut F1® Teams verantwortlich. Er leitet den technischen Betrieb vom Teamstandort in Hinwil aus und überwacht das Konzept, das Design und die Konstruktion des Chassis sowie die wichtige aerodynamische Entwicklung.



Die Power-Unit-Entwicklung in Deutschland
Bei der eigens für das Audi F1®-Projekt gegründeten Audi Formula Racing GmbH (AFR) in Neuburg an der Donau nahe des Audi Stammsitzes wird in enger Zusammenarbeit mit dem Standort in Hinwil der Antriebsstrang (Hybridantrieb inklusive Getriebe) entwickelt und gefertigt. Die Audi F1® Power Unit mit der Typenbezeichnung AFR 26 hybrid besteht aus einem V6-Verbrennungsmotor (ICE) mit 1,6 Liter Hubraum und Turboaufladung, einem Energie-Rückgewinnungs-System (ERS) inklusive Energiespeicher (ES) und elektrischer Motor-Generator-Einheit (MGU-K) sowie einer elektronischen Steuereinheit (CU-K). Der mit sogenannten „Advanced Sustainable Fuels“ betriebene Antrieb spiegelt die Entwicklung der Formel 1® hin zu mehr Nachhaltigkeit wider. Dies war eine Voraussetzung für den Einstieg von Audi. Neuburg ist zurzeit der einzige operative Standort eines F1®-Projekts in Deutschland.
Die Key Player in Neuburg
Stefan Dreyer
Als CTO (Chief Technology Officer) von AFR in Neuburg verantwortet Stefan Dreyer die technische Entwicklung der F1® Power Unit von Audi. Zudem hat Dreyer seit Mai 2025 die Funktion des Sprechers der AFR-Geschäftsführung inne.

Christian Foyer
In der Funktion des COO (Chief Operating Officer) von AFR verantwortet Christian Foyer seit Mai 2025 die operativen Abläufe des F1®-Projekts am Standort Neuburg.


Der Rennkalender
Ein Programm von 24 Grands Prix auf fünf Kontinenten steht für eine weltweit mediale Präsenz des Sports und hohe Kontinuität, verteilt auf das Kalenderjahr. Die Formel 1®-Saison besteht aus Rennen auf permanenten Rennstrecken im Wechsel mit Rennen auf Stadtkursen wie Monte Carlo, Las Vegas oder – neu in diesem Jahr – Madrid. An jedem Rennwochenende gibt es drei Tage lang Action auf der Strecke. Traditionell finden am Freitag zwei freie Trainings statt, am Samstag ein weiteres freies Training und das Qualifying und am Sonntag der Grand Prix mit stehendem Start. An sogenannten „Sprint“-Wochenenden gibt es ein zusätzliches kürzeres Rennen am Samstag mit einem eigenen Qualifying am Freitag.

Die adidas x Audi Revolut F1® Team Kollektion



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