Hände halten einen Zettel mit der Aufschrift Human Rights

Menschenrechte

Audi beschäftigt weltweit mehr als 84.000 Menschen in den Unternehmen seiner Markengruppe und vergibt Aufträge an mehr als 12.300 Zulieferunternehmen und Geschäftspartner in 59 Ländern. Der Audi Konzern sieht die Achtung von Menschenrechten daher als seine fundamentale Verantwortung.

Im Mittelpunkt der Audi Strategie steht der Mensch mit allen seinen Facetten. Die Achtung von Menschenrechten ist daher fester Bestandteil der verantwortungsvollen Unternehmensführung, sowohl innerhalb der AUDI AG als auch im gesamten Audi Konzern, in der Lieferkette und bei unseren Geschäftspartnern.

Als globaler Anbieter von Premiumfahrzeugen und Mobilitätsdienstleistungen sieht sich Audi in der Verantwortung, dauerhafte wirtschaftliche Werte sowie Beschäftigung zu schaffen und zugleich einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten. Unternehmerisches Handeln geht jedoch mit zahlreichen Risiken einher. Die Wertschöpfungskette von Audi ist weltweit vernetzt und vielschichtig aufgebaut sowie an vielen Stellen mit Prozessen des Volkswagen Konzerns verwoben.

Mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), das in Deutschland zum 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist, werden die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte verbindlich umgesetzt. Ziel ist, dass bei allen Prozessen, die beeinflussbar sind, Menschenrechte und Umweltschutz geachtet und eingehalten werden. Die Europäische Union hat mit der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) eine europaweite Lieferkettenrichtlinie zur Umsetzung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten verabschiedet. Sie muss bis 2028 durch nationale Gesetze der Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Für Deutschland hat dies eine Anpassung des LkSG zur Folge.

Governance

Das Verständnis der AUDI AG zu den grundlegenden Aspekten von Wirtschaft und Menschenrechten ist in den verbindlichen Audi Verhaltensgrundsätzen (Code of Conduct), im Compliance-Management-System und in internen Richtlinien verankert. Die Erwartungen an Mitarbeitende und Geschäftspartner sind unter anderem in folgenden Dokumenten formuliert:

Mann im Anzug (Daniel Patnaik) vor beleuchtetem Audi-Logo, Blick in die Kamera.

In Verantwortung: Menschenrechtsbeauftragter bei Audi

Als Audi Menschenrechtsbeauftragter überprüft, analysiert und überwacht Daniel Patnaik mit seinem Team die Achtung der Menschenrechte innerhalb des Audi Konzerns und entlang der Lieferkette.

Verantwortung im Unternehmen

Als Teil des Compliance-Management-Systems liegt eine zentrale Verantwortung für das Thema Wirtschaft und Menschenrechte in der Compliance-Organisation der AUDI AG. Diese ist mit verschiedenen Funktionen, Fachbereichen und mit der Konzernkoordination in stetigem Austausch. Ein wesentliches Element zur Achtung der Menschenrechte in der Zusammenarbeit mit Lieferanten ist auch das Responsible Supply Chain Management.

Reporting und Berichterstattung

Audi veröffentlicht im Rahmen des UK Modern Slavery Act 2015 jährlich ein Statement zu getroffenen Maßnahmen und Managementansätzen gegen moderne Sklaverei und schafft damit Transparenz.

Für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 berichtete die AUDI AG im Rahmen von Human Rights Reports (Berichten zum LkSG) über ihre menschenrechtsbezogenen Aktivitäten.

Kontaktstellen

Bei potenziellen unternehmerischen Menschenrechtsverletzungen stehen folgende Beschwerde- und Hinweisgebermechanismen zur Verfügung:

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