Eine spannende Weltmeisterschaft mit neuen Herausforderungen

Freeride World Tour 2016

Die Freeride World Tour ist die alljährliche Weltmeisterschaft im Freeriden. Die Tour führt die 62 weltbesten Freeride-Skifahrer und -Snowboarder diese Saison zu fünf ausgewählten Gebieten in Andorra, Frankreich, Österreich und Alaska, mit dem großen Finale am berühmten ‚Bec des Rosses’ im schweizerischen Verbier.

5. Tourstop in Verbier / Schweiz

     

Freeride Weltmeister wurden am Xtreme Verbier gekrönt

Die Entscheidung ist gefallen – am berühmten Bec des Rosses zumindest in drei der Vier Disziplinen: Die Einzelsiege beim XTREME VERBIER holten Skifahrerin Jaclyn Paaso (USA), Snowboarderin Estelle Balet (SUI) und Snowboarder Sammy Luebke (USA). Flo Orley (AUT) beendete seine große Karriere mit Platz zwei beim Xtreme und sicherte sich damit den Vizeweltmeistertitel. Der Contest der Skifahrer wurde wegen schwieriger Sichtbedingungen auf den folgenden Tag verschoben, musste erneut abgebrochen werden und wurde schlussendlich abgesagt, da im Rahmen des gegebenen Zeitfensters keine Wetterbesserung in Sicht war.

Damit zählt der Gesamtstand in der Freeride World Tour nach den ersten vier Events. Neuer Freeride-Weltmeister bei den Skifahrern ist Loic Collomb-Patton aus Frankreich. Der kanadische Newcomer Logan Pahota fuhr auf den zweiten Rang und Fabio Studer aus Österreich & belegte in der Endabrechnung Platz drei und holte damit das beste Resultat eines österreichischen Skifahrers in der Geschichte der FWT.

 


FWT 2016 Gesamtwertung:

Ski Herren:
1. Loic Collomb-Patton (FRA) – 6900

2. Logan Pahota (CAN) – 6500
3. Fabio Studer (AUT) – 5280


 
Snowboard Herren:
1. Sammy Luebke (USA) – 9700

2. Florian Orley (AUT) – 7260
3. Jonathan Penfield (CAN) – 6580


 
Ski Damen:
1. Eva Walkner (AUT) - 9400
2. Jaclyn Paaso (USA) - 8255
3. Arianna Tricomi (ITA) - 8080

 
Snowboard Damen:
1. Estelle Balet (SUI) – 9400
2. Anne-Flore Marxer (FRA/SUI) – 9180

3. Marion Haerty (FRA) – 8140


quattro Performance Check: Flo Orley lässt es beim letzten FWT Contest seiner Karriere nochmal so richtig krachen

Die österreichische Snowboard Legende Flo Orley hat seinem FWT Laufbahn mit einem Kracher beendet. Am berühmten Bec des Rosses, wo vor 15 Jahren seine Karriere begann, zeigte er eine atemberaubende, höchst schwierige Abfahrt.

 

In der letzten Episode des quattro Performance Checks analysieren wir seinen Run und zeigen wie knapp er den Sieg beim Verbier Xtreme verpasste.  

4. Tourstop in Haines - Alaska / USA

 

Steile Rinnen, spektakuläre Cliffdrops und weite Powder-Felder in Haines, Alaska

Der vierte Stopp der Swatch Freeride World Tour in Haines, Alaska war das erhoffte Highlight. „The Venue“ liegt mehr als 50km von Haines entfernt einsam in den Chilkat Mountains und bot den Fahrern auf 650 Meter Höhenunterschied alles was Freeriden in Alaska so speziell macht.

 

Es hat diesen Winter überdurchschnittlich viel geschneit, sodass die Freeskier und Snowboarder noch mehr Optionen vorfanden als im letzten Jahr. In Haines ging es nicht nur um den prestigeträchtigen Sieg in der Freeride-Traumdestination Alaska, sondern auch um die Qualifikation für das FWT-Finale am Bec des Rosses in Verbier am 2. April 2016.  

quattro Performance Check: Anne-Flore Marxer schreibt sich in die Geschichtsbücher

Die französische Schweizerin Anne-Flore Marxer hatte in der Vergangenheit bei Filmaufnahmen schon einiges an Erfahrung in Alaska gesammelt.

 

Dies war die Grundlage, um sich nicht nur den ersten Platz zu sichern, sondern laut Snowboard Legende und FWT Judge Tom Burt, womöglich den besten Lauf einer Snowboarderin der Freeride World Tour Geschichte zu zeigen.  

3. Tourstop in Fieberbrunn (Kitzbüheler Alpen) / Österreich

   

Das Freeride Mekka zeigt sich von seiner besten Seite

Nachdem der FWT-Event in Fieberbrunn letztes Jahr verlegt werden musste, konnten die weltbesten Freerider endlich wieder am legendären Nordhang des Wildseeloder (2.118 m) starten. Die Freeskier und Snowboarder erwartete abwechslungsreiches, frisch verschneites Gelände mit Felsen, Rinnen und weiten Schneefeldern.

 

Für die 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ging es um die Entscheidung, wer sich für die nächste Etappe der FWT in Haines/Alaska und zugleich für die FWT 2017 qualifiziert - denn nur die besten 14 von 26 Skifahrern, sieben von 14 Skifahrerinnen, sieben von 14 Snowboardern und fünf von acht Snowboarderinnen der Gesamtwertung durften am Ende jubeln.

quattro Performance Check: Dennis Risvoll in Fieberbrunn

Der Norweger Dennis Risvoll brauchte eine Topplatzierung, um sich für die kommende Freeride World Tour Saison zu qualifizieren und sich seinen Startplatz beim nächsten Stopp in Alaska zu sichern.

 

Hier nehmen wir seinen Siegeslauf noch einmal etwas genauer unter die Lupe.  

2. Tourstop in Chamonix Mont-Blanc / Frankreich

  

Das Freeride Mekka zeigt sich von seiner besten Seite

Es war eine mystische Atmosphäre in Flégère als sich die Wolken auflösten und die Gipfel von Europas legendärsten Freeride Gebiets zum Vorschein kamen. Das Riding Level war wie zu Erwarten unglaublich hoch und somit wurde das Gesamtranking der Freeride World Tour neu gemischt. Über Nacht fiel mehr Schnee als erwartet und füllte den Contest Hang mit weiteren 50-100cm Neuschnee. Jedoch wurde an manchen Teilen der Aiguille Pourrie die darunterliegende harte Schneeschicht durch den Wind freigelegt, welches einigen Ridern zu schaffen machte.

quattro Performance Check: Fabio Studer in Chamonix

Der drittplatzierte Österreicher Fabio Studer führt uns hinter die Kulissen seines Runs in Chamonix und wir erfahren weshalb er mit dieser Leistung nicht gewonnen hat.

1. Tourstop in Vallnord-Arcalíis / Andorra

    

Hohe Geschwindigkeiten und Sprünge über große Felsen haben beim Saisonstart in Andorra dominiert.

Das zweite Mal steht Vallnord-Arcalís im Kalender der Freeride World Tour. Das kleine Skigebiet in Andorra konnte mit sehr guten Bedingungen aufwarten. Der Contest Hang Coste Negre bot den Ridern eine Kombination von engen Rinnen mit guten Ausläufen sowie viele Möglichkeiten für große Sprünge. Vom Gipfel auf 2680m zum Ziel waren es 400m Höhenunterschied und größten Teil 40 Grad Steilheit. Die Rider zeigten eine Vielzahl unterschiedlichster Runs auf höchstem Niveau.

quattro Performance Check: "Christopher Turdell" Winner Ski Men

Die Serie der quattro Performance Checks gibt uns einen genauen Einblick wie die Rider ihre Linie wählen, welche Schwierigkeiten ihnen auf dem Weg nach unten widerfahren und wie das Judging den finalen Punktestand beeinflusst.

 

In dieser Episode sehen wir den erstplatzierten Kristofer Turdell und Judge Berti Denervaud und erfahren alle Hintergründe zu diesem außergewöhnlichen Run in Andorra.  

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