Audi fördert Ideen junger Talente bei One Young World

Vom 22. bis 25. Oktober 2019 findet der One Young World Summit in London statt. Audi unterstützt elf engagierte junge Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich für Umweltschutz-Projekte engagieren. Darunter die Idee für die „letzte Meile“ und das Konzept, aus Zigarettenstummeln Bücher zu fertigen.

09.10.2019 Lesezeit: 6 min

One Young World Summit

1.500 junge Talente aus über 190 Ländern treffen sich in London

Seit mittlerweile zehn Jahren treffen sich jährlich rund 1.500 junge Talente aus mehr als 190 Ländern beim One Young World Summit. Dessen Ziel ist es, junge Talente im Alter zwischen 18 und 30 Jahren zu fördern und zu vernetzen, um Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln. Bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft, wie in den letzten Jahren der kanadischen Premier Justin Trudeau oder der Rockmusiker und Förderer Sir Bob Geldof, unterstützen die Visionäre bei ihren Ideen.

AUDI AG und Audi Stiftung für Umwelt fördern junge Talente

Die AUDI AG schickt in diesem Jahr elf junge Mitarbeiter aus seinen weltweiten Standorten als Delegierte auf den One Young World Summit nach London. Sie haben auf dem Summit die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten, Experten und Mentoren zu vernetzen. Audi unterstützt seine Mitarbeiter nach dem Summit bei der Umsetzung ihrer Ideen. Gesellschaftliches Engagement ist Audi wichtig. Deshalb fördert die Audi Stiftung für Umwelt zudem 15 weitere junge Menschen aus der ganzen Welt. Die Scholars konnten sich auf ein Stipendium der Umweltstiftung bewerben, das gemeinsam mit One Young World vergeben wird. Anschließend plant die Audi Stiftung für Umwelt eine langfristige Partnerschaft mit den Scholars.

Auf der letzten Meile in die Zukunft - Johannes mit dem Projekt E-Scooter

Johannes Hemberger

Johannes Hemberger arbeitet an der Mobilität der Zukunft.

Einer der elf Delegierten von Audi, die zum One Young World nach London reisen, ist Johannes Hemberger. Der 28-Jährige bringt genau die Portion Selbstbewusstsein und Energie mit, die ein kreativer Mensch mit einer Vision braucht. Bei Audi arbeitet er daran, die Mobilität der Zukunft mit dem Audi e-tron Scooter zu gestalten. Vor allem die oft zitierte „letzte Meile“ ist sein Fokus. „Mit dem Scooter möchten wir ein Mobilitätskonzept für urbane Gebiete und Pendler umsetzen. Es ist unsere große Chance, den Menschen genau dort mit Audi eine neue Art der persönlichen Mobilität vorzustellen, wo Autos künftig nicht mehr genutzt werden sollen.“

Die Bundesgartenschau als Testfeld für den E-Scooter

Im Grunde hilft er den Menschen in der Stadt damit gleich zweifach. Der Audi e-tron Scooter hält sie nicht nur mobil, sondern spart auf der letzten Meile gleichzeitig CO₂-Emissionen und trägt dazu bei, die Umweltverschmutzung in unseren Städten zu lindern. Johannes ist enthusiastisch: „Es bewegt sich wahnsinnig viel. Bei der Bundesgartenschau in Heilbronn lief bereits ein erster Test und zum Ende des Jahres soll unser Sharing-Konzept in Berlin erprobt werden.“ Sein großes Ziel bleibt: Den Audi e-tron Scooter bis Ende 2020 in den Verkauf zu bringen.

Der One Young World Summit ist ein Ort, um andere Menschen zu inspirieren und sich selbst von anderen Menschen inspirieren zu lassen.

Johannes Hemberger

One Young World als kultureller Austausch

Den One Young World Summit sieht Johannes als wichtigen Zwischenschritt in eine bessere Zukunft. „Ich bin ein offener und immer optimistischer Mensch. Es ist wahnsinnig wichtig für mich, mit anderen Menschen zu interagieren. So entstehen gemeinsame Ideen, die sehr stark sein können. Der Einfluss von anderen Menschen aus der ganzen Welt und der kulturelle Austausch haben mein Denken schon jetzt sehr positiv beeinflusst und meinen Horizont erweitert. Der One Young World Summit ist ein Ort, um andere Menschen zu inspirieren und sich selbst von anderen Menschen inspirieren zu lassen.“

Emmanuel und der Zigarettenstummel Ecofilter

Emmanuel Acosta

Emmanuel Acosta entwickelte einen Filter, der Zigarettenstummel recyceln kann.

Ein weiterer Delegierter ist Emmanuel Acosta. Der 27-jährige Mexikaner sammelt mit seinem Team weggeworfene Zigarettenstummel und sorgt in Zusammenarbeit mit ECOFILTER dafür, dass aus der Umweltverschmutzung etwas Sinnvolles wird. ECOFILTER entfernt aus den Stummeln alle Gifte und macht aus dem recycelten Material zum Beispiel Bücher, Kartons oder Blumentöpfe. „Ich bin im zentralen Betriebsmanagement tätig. Meinem Beruf bei Audi Mexiko gehe ich mit voller Leidenschaft an“, sagt Emmanuel, „und die gleiche Leidenschaft stecke ich auch in dieses Projekt.“

Zigarettenstummel verunreinigen 50 Liter Wasser

Sein Ziel ist es, die hohe Menge an Zigarettenstummeln an Stränden und in den Wäldern seiner Heimat zu reduzieren – und natürlich bei Audi Mexiko in San José Chiapa. „Die Stummel haben den größten Anteil an der Verschmutzung von Stränden und Wäldern überhaupt. Die enthaltenen Gifte eines einzigen Stummels reichen zum Beispiel aus, um 50 Liter Wasser zu verunreinigen. Ich arbeite daran, dass sie ihre Kippen nicht einfach wegschmeißen und dass die Behandlung und Weiterverarbeitung der dann noch übrigen Stummel verbessert wird, damit wir nachhaltiger leben und eine bessere Umwelt hinterlassen.“ Den One Young World Summit möchte Emmanuel nutzen, um noch dringlicher auf das Problem hinzuweisen und um sich im Austausch mit den anderen Teilnehmern inspirieren zu lassen.

Die weiteren neun Delegierten

Edmond Chin, Automated Driving Big Data Management, China

Edmond Chin, Automated Driving Big Data Management, China

Bei Edmonds Projekt dreht sich alles um künstliche Intelligenz, nämlich um „die nächste industrielle Revolution.“ Ziel dieses Projekt ist, für die potenziellen gesellschaftlichen Auswirkungen der künstlichen Intelligenz zu sensibilisieren und Vorschläge dafür zu erarbeiten, wie diese Technologie verantwortungsvoll eingesetzt werden kann. Die Konzipierung und Entwicklung von KI-Algorithmen erfordert fundierte Überlegungen, auch was die sozialen Auswirkungen und Folgen für die Integrität des Unternehmens angeht. Diese Arbeit und Erfahrungen werden zudem Leitlinien für künftige Projekte liefern.

Adam Holecska, Production Planner V6 TDI Measurement Processes, Ungarn

Adam Holecska, Production Planner V6 TDI Measurement Processes, Ungarn

Adams Ziel ist, die bei der Fahrt zur Arbeit entstehenden CO₂-Emissionen zu reduzieren. Geplant ist ein Wettbewerb zwischen den Standorten über einen Zeitraum von ein oder zwei Monaten. Wenn 1.000 Kollegen mit dem Rad zur Arbeit fahren statt mit dem Auto, sind das ein bis zwei Tonnen CO₂-Emissionen weniger pro Monat. Insgesamt könnten bis zu fünf Tonnen CO₂ eingespart werden.

Waldemar Jakunin, Industrial Engineering Body Shop, Belgien

Waldemar Jakunin, Industrial Engineering Body Shop, Belgien

Waldemar will eine „Speak Up!“-Initiative starten. Sein Ziel ist, verstärkt ein ganzheitliches Bewusstsein und Verantwortungsgefühl für Umweltfragen schaffen. Das Projekt bezieht sich auf die UN-Nachhaltigkeitsziele „Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen“ und „Klimaschutz und Anpassung“.

Veronika Kerpel, Quality Engineer, Ungarn

Veronika Kerpel, Quality Engineer, Ungarn

Veronika will die „intelligente Fabrik“ innovativ nutzen, um den Treibhauseffekt zu reduzieren, Energie zu sparen und Lebensraum für Honigbienen zu schaffen. Ihr Projekt sieht vor, auf den Dächern der Werksgebäude Solarmodule zu installieren und darunter Blumen zu pflanzen. Wenn diese verblüht sind, könnten sie kompostiert werden, um Biogas zu produzieren.

Austen Lowe, Diversity Consultant, Belgien

Austen Lowe, Diversity Consultant, Belgien

Austens Gleichung scheint ganz einfach, 4000 x ich = 1 wir. Im Audi Brüssel Werk arbeiten 4000 Mitarbeiter und jeder davon ist einzigartig. Mitarbeiter aus 30 Nationen, unterschiedlicher Geschlechter und sexueller Orientierung sprechen in den vier dort gebräuchlichen Sprachen – zusammen jedoch sind sie Audi Brüssel. Austens Ziel ist es Diversity Botschafter in allen Abteilungen zu gewinnen, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeiter voll und ganz einbringen können, Ungleichheiten beseitigt werden können sowie das Bewusstsein und der Respekt für alle in der Audi Brüssels Gemeinschaft gestärkt werden können.

Isabel Menendez, Specialist in Personnel Development, Mexiko

Isabel Menendez, Specialist in Personnel Development, Mexiko

Isabel will ein Programm mit besonderen Erlebnisangeboten entwickeln. Ziel ihres Projekts ist es, mithilfe unserer Experten für technische Themen den Mitarbeitern Gelegenheit zu geben, ihre Audi Kompetenzen auszubauen, und zugleich Bildungsmöglichkeiten für die Region und die jüngeren Generationen zu eröffnen. Damit will sie dazu beitragen, die Grenzen zwischen Audi und San José Chiapa zu verwischen – durch Erlebnisse, bei denen beide Seiten ihre technischen und sozialen Kompetenzen erweitern können.

Christoph Praun, Expert for Life-Cycle Assessment, Deutschland

Christoph Praun, Expert for Life-Cycle Assessment, Deutschland

Christoph arbeitet an einem „Dekarbonisierungsindex (DKI)“. Zusammen mit Kollegen aus dem gesamten VW Konzern will er eine strategische Messgröße entwickeln, um den CO₂-Fußabdruck der Marke Audi zu bestimmen und den DKI bis 2050 auf annähernd 0 Prozent zu senken. Die Methodik für den DKI wurde bereits vollständig definiert und bei der gesamten Marke Audi eingeführt. Die unternehmensweite Kommunikation hat begonnen.

Tong Qu, Development Engineer, HAD Mobility Service Systems, China

Tong Qu, Development Engineer, HAD Mobility Service Systems, China

Tong arbeitet an etwas das sich „Children’s Public Security System in Vehicles“ nennt. Sie ist sich sicher, dass Audis Technologien dazu beitragen können eine bessere Welt für Kinder und die menschliche Gesellschaft zu schaffen. Tongs Ziel ist es die Ausstattung der Fahrzeuge so zu verbessern und anzuwenden, dass besonders Kinder vor Gefahren im Straßenverkehr geschützt werden können. „Industrie, Innovation und Infrastruktur“, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ sowie „Frieden, Recht und starke Institutionen“ sind die UN-Nachhaltigkeitsziele, auf die dieses Projekt Bezug nimmt.

Natalie Rybicki, Data Analyst and Coordinator of Used Car Consumer and Business Studies, Deutschland

Natalie Rybicki, Data Analyst and Coordinator of Used Car Consumer and Business Studies, Deutschland

Natalies setzt sich mit ihrem Projekt „Eine Stunde pro Woche zurück in die Schule!“ für bedürftige Kinder mit Migrationshintergrund ein und bietet diesen kostenlose Nachhilfe an. Dabei geht es über die Verbesserung der schulischen Leistungen hinaus darum, sich Zeit für die Kinder zu nehmen, persönliches Interesse an ihnen zu zeigen und ihnen ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich geborgen fühlen können.

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