Ingolstadt

Innovation durch Kooperation

Wenn Wirtschaft und Wissenschaft miteinander kooperieren, profitieren beide Seiten. Deshalb fördert Audi Forscher und Querdenker – und gibt ihnen auf Konferenzen eine Bühne, ihr Wissen zu teilen. Acht Denkanstöße.

05.11.2020 Lesezeit: 4 min

Unternehmerische Verantwortung

Die Kooperation mit der Wissenschaft und die Förderung von Bildung sind für Audi wichtige Treiber für eine erfolgreiche Zukunft. Dabei ist es Audi ein Anliegen, einen gegenseitigen Wissenstransfer zu gestalten. Dabei variieren die Formen der Zusammenarbeit: Das Unternehmen arbeitet mit zahlreichen nationalen und internationalen Hochschulen zusammen. Neben Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Vorträgen lehren Audi Mitarbeitende beispielsweise an Hochschulen. Mit Stiftungsprofessuren trägt Audi zum Ausbau von Forschung und Lehre auf neuen Gebieten bei.

Mit allen diesen Aktivitäten leistet Audi einen Beitrag für die Gesellschaft und lebt unternehmerische Verantwortung. Audi versteht Hochschulen als besondere Partner und beteiligt sich aktiv durch unterschiedliche Initiativen für eine transparente, faire und integre Zusammenarbeit zwischen der Industrie und der Wissenschaft. So wird beispielsweise Nachwuchswissenschaftlern durch ein Doktorandenprogramm ermöglicht, für Audi an technischen und nicht-technischen Projekten zu forschen.

Audi MQ! Innovation Summit: es wird digital!

Digitalisierung

Audi MQ! Innovation Summit: es wird digital!

Wie der erste rein digitale MQ! dieses Jahr stattfindet erzählt Rainer Denninger, der Pojektleiter der Veranstaltung im Interview.

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Konferenz zur Mobilität der Zukunft

Einen weiteren Pfeiler der Aktivitäten bilden die öffentliche Vortragsreihe „ Wissenschaft im Dialog“ an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm und die internationale und interaktive Konferenz zur Mobilität der Zukunft namens „MQ! The Mobility Quotient“. Diese fand 2019 erstmals in China statt. Hier kommen internationale Pioniere, Vordenker und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um neue Ansätze zu Innovationsthemen und zur Mobilität der Zukunft zu diskutieren. Viel diskutiert in 2019: Soziale sowie nachhaltige Mobilität oder auch flexiblere Mobilitätskonzepte.

Vollständige Elektrifizierung

  

Peggy Liu, Chairperson of JUCCCE

Begeisterte auf dem „MQ! The Mobility Quotient“-Summit: Peggy Liu, Chairperson of JUCCCE und Expertin für Nachhaltigkeit

Peggy Liu: „Nachhaltige Mobilität bedeutet nicht nur niedrige CO₂-Emission, sondern Null-Kohlenstoff-Emission. Über 30 Städte in China werden bis 2020 im öffentlichen Nahverkehr vollständig elektrifiziert sein. Von China lässt sich lernen, wie sich nachhaltige Lösungen in großem Maßstab einsetzen lassen.“

Relevanz der Blockchain-Technologie

Prof. Wolfgang Prinz: „Zur Digitalisierung von Diensten und Prozessen besitzt die Blockchain-Technologie große Relevanz für viele Anwendungsbereiche außerhalb der Finanzbranche, vor allem unabhängig von Kryptowährungen. In der Produktion, aber auch in der Verwaltung gibt es Anwendungen, die von einer Nutzung der Blockchain hinsichtlich der sicheren und zuverlässigen Verwaltung von Transaktionen, Assets oder Dokumenten in einem Netzwerk profitieren können.“

(Auszug aus dem Vortrag „Die Blockchain-Technologie: Grundlagen, Anwendungsbeispiele und Empfehlungen für den Einsatz“ (Februar 2019, Audi Konferenz Center Ingolstadt))

Prof. Wolfgang Prinz, PhD, Stellv. Institutsleiter Fraunhofer FIT, RWTH Aachen University, Lehr- und Forschungsgebiet Kooperationssysteme
Prof. Wolfgang Prinz, PhD, Stellv. Institutsleiter Fraunhofer FIT, RWTH Aachen University, Lehr- und Forschungsgebiet Kooperationssysteme

Integrierte Konzepte sind notwendig

  

Prof. Dr. Stefanie Bremer, Universität Kassel, Integrierte Verkehrsplanung und Mobilitätsentwicklung

Prof. Dr. Stefanie Bremer, Universität Kassel, Integrierte Verkehrsplanung und Mobilitätsentwicklung

Prof. Dr. Stefanie Bremer: „In Zukunft werden immer mehr Menschen in Ballungsräumen leben. Negative Wechselwirkungen zwischen Mobilität und Siedlungsraum abzubauen, gelingt nur mit integrierten Konzepten: Verkehrsplaner, Fahrzeugbauer, Stadtplaner, Techniker und Soziologen müssen zusammenarbeiten. Durch die Digitalisierung entstehen Möglichkeiten, Wohnungen, Mobilitätsangebote oder Verkehrsmittel passgenau auf die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen auszurichten und dabei wirtschaftlich umsetzen zu können.“

(Auszug aus dem Vortrag „Drive+: Die Vielfalt der mobilen Zukunft“ (Februar 2019, Audi Forum Neckarsulm))

Parkraum für den Menschen nutzen

Daizong Liu: „Technologie erlaubt den Menschen, mehr Platz einzunehmen. Nur sechs Prozent der Autos sind in Bewegung, die meisten stehen herum. 80 Prozent des Parkraums könnten für andere Zwecke genutzt werden. Carsharing, das autonome Fahren und die Elektrifizierung sind alle drei sehr wichtig.“

Daizong Liu, Director of China Sustainable Cities Program, World Resources Institute
Daizong Liu, Director of China Sustainable Cities Program, World Resources Institute

Transparenz schaffen und fordern

  

Prof. Dr. Gudrun Sander, Direktorin Competence Centre for Diversity & Inclusion, Universität St.Gallen

Prof. Dr. Gudrun Sander, Direktorin Competence Centre for Diversity & Inclusion, Universität St. Gallen

Prof. Dr. Gudrun Sander: „Ist bei einer Teamaufgabe unklar, wer wie viel zu deren Lösung beigetragen hat, wird häufig der Anteil der Männer über- und jener der Frauen unterschätzt. Dies gilt insbesondere, wenn es keine klaren Informationen zum Beitrag der Einzelpersonen gibt. Wie wird man diesen Attributions-Bias los? Indem man Transparenz schafft und fordert.“

(Auszug aus dem Vortrag „Schatzkiste Diversity: Neue Herausforderungen und Chancen für Führungskräfte“ (Dezember 2019, Audi Konferenz Center Ingolstadt))

Digitale Arbeitswelten gestalten

  

Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Soziologie, Schwerpunkt Technik – Arbeit – Gesellschaft

Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Soziologie, Schwerpunkt Technik – Arbeit – Gesellschaft

Prof. Dr. Sabine Pfeiffer: „Die Frage, was wird morgen sein, kann im Moment niemand beantworten. Wichtiger ist die Frage: Was müssen wir heute gestalten und wie wollen wir, dass die digitale Arbeitswelt aussieht? Das ist keine Frage, die sich im Silicon Valley entscheidet, sondern im Unternehmen und am Arbeitsplatz.“

(Auszug aus dem Vortrag „Die digitale Transformation: Wer macht die eigentlich?“ (Oktober 2019, Audi Konferenz Center Ingolstadt))

Richtige Werkzeuge wählen

Prof. Dr. Detlef Stolten: „Erneuerbare Energie aus Wind, Sonne und Wasserkraft ist während ihres Einsatzes nahezu emissionsfrei und weist auch über ihren Lebenszyklus hinweg eine geringe Emissionsmenge auf. Sie stellt daher das beste Werkzeug dar, um sowohl den Energie- als auch den Transportsektor sauber zu gestalten.“

(Auszug aus dem Vortrag „Wie passen saubere Antriebe und erneuerbare Strom­erzeugung zusammen?“ (September 2019, Audi Forum Neckarsulm))

Prof. Dr. Detlef Stolten, RWTH Aachen University, Institut für Energie- und Klimaforschung IEK-3: Technoökonomische Systemanalyse
Prof. Dr. Detlef Stolten, RWTH Aachen University, Institut für Energie- und Klimaforschung IEK-3: Technoökonomische Systemanalyse

Vernetzte Welt: Audi und One Young World Summit

Die AUDI AG schickte auch 2019 zehn junge Mitarbeitende aus seinen weltweiten Standorten als Delegierte auf den One Young World Summit in London. Sie haben auf dem Summit die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten, Experten und Mentoren zu vernetzen, um Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln. Audi unterstützt seine Mitarbeitenden nach dem Summit bei der Umsetzung ihrer Ideen.

Gesellschaftliches Engagement ist Audi wichtig

Gesellschaftliches Engagement ist Audi wichtig

Deshalb fördert die Audi Stiftung für Umwelt zudem 15 weitere junge Menschen aus der ganzen Welt. Die Scholars konnten sich auf ein Stipendium der Umweltstiftung bewerben, das gemeinsam mit One Young World vergeben wird. Mit diesem Engagement möchte die Stiftung ein Netzwerk zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und jungen Denkern bilden und so den aktiven Wissenstransfer bei Ideen für eine nachhaltige Zukunft ermöglichen.

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