Vier Personen stehen im Kreis und sprechen in lockerer Atmosphäre miteinander.

Mitarbeitende & Unternehmenskultur

Audi stellt den Menschen mit all seinen Facetten in den Mittelpunkt. Dabei hat das Unternehmen viele unterschiedliche Bereiche im Blick – von Arbeits- und Gesundheitsschutz über Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis hin zu einer sich wandelnden Arbeitswelt und dem Wunsch nach lebenslangem Lernen. Gleichzeitig setzt Audi auf das Engagement, das Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft seiner Mitarbeitenden, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, um gemeinsam die Zukunft der Mobilität zu gestalten.

Faire Arbeitsbedingungen und moderne Arbeitsformen

Im Zentrum der Arbeitswelt der AUDI AG stehen die Mitarbeitenden. Faire Arbeitsbedingungen und moderne Zusammenarbeitsmodelle bilden das Fundament für eine hohe Arbeitszufriedenheit und schaffen damit die Voraussetzung für ein starkes Unternehmensergebnis und nachhaltigen Erfolg.

Drei Personen sitzen draußen bei Sonnenschein mit Laptop auf dem Schoß und reden.

Arbeitgeberattraktivität

Audi treibt den Wandel der Mobilität konsequent voran und möchte sich weiterhin als Top Arbeitgeber positionieren. So gewinnt und bindet das Unternehmen Experten und sichert seine Innovationskraft in wichtigen Technologiefeldern.

Mitarbeitende profitieren auch von attraktiven Zusatzleistungen: Altersvorsorge, medizinische Angebote, Zeitwertpapier-Freistellung sowie Leasing- und Kaufvorteile für Audi Fahrzeuge.

Und Audi gibt ein starkes Versprechen: Für Mitarbeitende der deutschen Standorte gilt bis Ende 2033 eine Beschäftigungsgarantie, die im Rahmen der Audi Zukunftsvereinbarung zwischen Unternehmen und Betriebsrat verlängert wurde.

Zwei Audi Mitarbeitende stehen an einer industriellen Maschine. Während die eine Person mit einem Werkzeug an der Vorrichtung arbeitet, beobachtet die zweite Person den Arbeitsvorgang.

Aus- und Weiterbildung

Lebenslanges Lernen ist bei Audi ein wesentlicher Schlüssel für eine erfolgreiche gemeinsame Transformation und bietet Vorteile sowohl für jeden einzelnen Mitarbeitenden als auch für das gesamte Unternehmen. Die Audi Akademie entwickelt gezielte Qualifizierungsangebote, die auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet sind. Im Mittelpunkt stehen Fähigkeiten, die den Wandel maßgeblich prägen, darunter künstliche Intelligenz, Softwareentwicklung sowie weitere Schlüsseltechnologien.

Durch zielgerichtetes, selbstgesteuertes Lernen sollen Mitarbeitende befähigt werden, ihre persönliche Entwicklung aktiv zu gestalten und neue Rollen im Rahmen der Transformation übernehmen zu können. Gleichzeitig sichert Audi durch konsequente Qualifizierung die eigene Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit ab.
Über die zentrale Lernplattform stehen vielfältige Formate bereit – von interaktiven Qualifizierungsangeboten bis zu praxisnahen Trainings basierend auf innovativen Lernformaten.

Zusätzlich tragen Entwicklungsgespräche, Weiterbildungsprogramme, Bildungsurlaub und Stipendien dazu bei, die individuelle Weiterentwicklung gezielt zu fördern.

Ausbildung versteht Audi als Investition in die Zukunft. Dies bedeutet, insbesondere junge Talente für die Technologien von morgen zu qualifizieren und so die Grundlage für Innovation und eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen. Das vielschichtige Angebot an Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen eröffnet Nachwuchskräften attraktive Karrierechancen und unterstützt ihren erfolgreichen Einstieg in die Arbeitswelt.

Aus der Vogelperspektive betrachtet: Sechs Personen stehen um einen Tisch mit Laptops und diskutieren gemeinsam.

Moderne Arbeitsformen

Lebensumstände ändern sich ständig. Audi bietet viele Möglichkeiten, damit Mitarbeitende Arbeit und Privatleben in Einklang bringen können. Moderne Arbeitsformen tragen maßgeblich zur Attraktivität eines Arbeitgebers bei und stärken gleichzeitig die langfristige Bindung von Mitarbeitenden an das Unternehmen. Familienbetreuungsangebote, Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen oder auch Optionen zum flexiblen Arbeiten - wie Arbeitszeitkonten, Sabbaticals und verkürzte Vollzeit, können dabei nicht nur eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen, sondern auch die Motivation, die Produktivität und die Zufriedenheit der Beschäftigten steigern.

Faire Arbeitsbedingungen und moderne Arbeitsformen in Zahlen (2025)

 
83.258

Zahl der dauerhaft Beschäftigten Audi Konzern

 
764.734

absolvierte Qualifizierungsstunden

 
145.000

transformationsrelevante Qualifizierungsstunden

Unternehmenskultur und Chancengleichheit

Die Marke Audi und ihre Modelle kennen viele Menschen. Doch das Unternehmen ist mehr als seine Produkte. Audi stellt den Menschen mit all seinen Facetten in den Mittelpunkt. Gemeinsame Werte und das starke Audi Team bilden das Fundament der Unternehmenskultur.

Gruppe von Audi Mitarbeitenden sitzt auf Holzstufen in einem hellen Raum und blickt gemeinsam nach vorn.

Unternehmenswerte

Die Audi Unternehmenswerte – Vertrauen, Verantwortung, Mut und Begeisterung – beschreiben die Grundsätze der Zusammenarbeit aller Führungskräfte und Beschäftigten bei Audi.

Drei Personen stehen an einem Whiteboard, betrachten Notizen und diskutieren gemeinsam.

Führungskultur

Die Unternehmensstrategie von Audi schafft ein klares Zielbild. Um die Transformation erfolgreich zu gestalten, braucht es eine starke Führungskultur. Denn das Verhalten von Vorbildern prägt, wie die Unternehmenswerte im Alltag spürbar werden. Die AUDI AG stärkt die Führungskultur mit zahlreichen Initiativen und bietet den Führungsverantwortlichen ein vielfältiges Angebot an Maßnahmen, um die Dialog- und Zusammenarbeitskultur in ihren Teams weiter zu stärken.

Mehrere Personen stehen und sitzen an einem hohen Tisch mit Laptop und sprechen miteinander.

Feedbackkultur

Audi möchte ein Umfeld schaffen, in dem sich alle Beschäftigten mit ihren jeweiligen Stärken einbringen können. Zentral ist eine offene Feedback- und Fehlerkultur, die dazu führt, dass schwierige Themen schnell und transparent angesprochen werden können. Fester Bestandteil sind dabei auch Befragungen und Feedbackinstrumente, die regelmäßig eingesetzt werden, um die Bedürfnisse der Beschäftigten zu berücksichtigen und die Organisation weiterzuentwickeln.

Mehrere Personen sitzen im Kreis und gestikulieren während eines Gesprächs, der Fokus liegt auf ihren Händen.

Diversity & Inclusion

Chancengleichheit ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch ein wesentlicher Faktor für Innovation, Kreativität und letztendlich den Unternehmenserfolg. Unterschiedliche Denkweisen und Fähigkeiten machen das Unternehmen innovativer, agiler und stärker. Ziel ist es, Vielfalt über Inclusion jeden Tag gemeinsam zu leben.

Unternehmenskultur und Chancengleichheit in Zahlen (2025)

 
84.184

Mitarbeitende im Audi Konzern

 
17,3

%

Frauenanteil im Audi Konzern

 
55,1

%

Audi Ideenprogramm: Realisierungsquote

ESG-Engagement messbar gemacht: Mehr Kennzahlen aus den Bereichen Environmental, Social und Governance finden Sie im Audi Report 2025.

Managementansatz

Wesentliche Auswirkungen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell

Die Audi Wesentlichkeitsanalyse identifizierte positive und negative Auswirkungen, die sich aus fairen Arbeitsbedingungen, modernen Arbeitsformen und einer gelebten Unternehmenskultur ergeben. Die Auswirkungen sowie die Chancen und Risiken beziehen sich auf das eigene Unternehmen.

Faire Arbeitsbedingungen und moderne Arbeitsformen sind zentrale Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung von Audi und tragen maßgeblich zur Zufriedenheit der Beschäftigten bei. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um leistungsfähige und qualifizierte Arbeitskräfte trotz Fachkräftemangel und internationalem Wettbewerb dauerhaft an ein Unternehmen zu binden. Qualifizierte und motivierte Mitarbeitende können sich auf die Produktivität, den finanziellen Erfolg sowie die Innovationsfähigkeit und schlussendlich auf die Kundenzufriedenheit und das Image des Unternehmens auswirken. Eine zu hohe Fluktuation aufgrund einer unzureichenden Arbeitgeberattraktivität wiederum könnte beispielsweise zu Produktionsausfällen, zum Verlust von wichtigem Know-how führen und erhöht Rekrutierungskosten.

Etablierte Maßnahmen

Betriebliche Leistungen und Zusatzvereinbarungen, wie die betriebliche Altersvorsorge, medizinische Angebote, Zeitwertpapier-Freistellung sowie Leasing- und Kaufvorteile für Audi Fahrzeuge gelten für alle Mitarbeitenden. Außerdem gilt für Mitarbeitende der deutschen Standorte bis Ende 2033 eine Beschäftigungsgarantie, die im Rahmen der Audi Zukunftsvereinbarung zwischen Unternehmen und Betriebsrat vereinbart wurde. Arbeitsverträge sind bei der AUDI AG grundsätzlich unbefristet. Ausnahmen gibt es zum Beispiel für studentische Mitarbeitende.

Die AUDI AG setzt bewusst auf die Weiterentwicklung der Belegschaft. In Entwicklungsgesprächen zwischen den disziplinarischen Führungskräften und deren Mitarbeitenden werden daher mindestens einmal jährlich die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und mögliche Weiterbildungen gemeinsam besprochen. Dies erfolgt für alle Mitarbeitenden (mit variablem Leistungsentgelt sowie im außertariflichen Bereich).

Flexibles Arbeiten: Audi hat moderne Projekthäuser mit individuell nutzbaren Konzepträumen und moderner Ausstattung geschaffen, um abteilungsübergreifendes Arbeiten zu fördern und den Austausch zwischen den Teams nachhaltig zu stärken. Für Aufgaben, die sich auch gut von zu Hause aus erledigen lassen, gibt es zusätzlich die Möglichkeit, mobil zu arbeiten. So bietet Audi das Beste aus zwei Welten: die Dynamik einer effektiven Zusammenarbeit im Büro und Flexibilität beim Arbeiten von zu Hause.

Darüber hinaus sind Unternehmenskultur und Chancengleichheit entscheidend für den unternehmerischen und wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Firmen, die eine positive Unternehmenskultur und Chancengleichheit fördern, können von höherer Produktivität und einem gestärkten Image profitieren. Es wird ein inklusives Arbeitsumfeld geschaffen, in dem alle Mitarbeitenden, unabhängig von persönlichen Merkmalen wie beispielsweise dem Geschlecht, die gleichen Möglichkeiten haben, ihre Fähigkeiten und Talente einzubringen. Dies steigert die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und fördert Innovation. Im Gegensatz dazu kann die Vernachlässigung dieser Themen dazu führen, dass Mitarbeitende unzufrieden sind und in der Folge das Unternehmen verlassen, womit Know-how, Innovationskraft und Produktivität verloren gehen können. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die Potenziale, die sich durch vielfältige und integrative Teams ergeben, nicht genutzt werden – mit negativen Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg. Außerdem geht mit der Nichtbeachtung dieser Themen ein rechtliches Risiko einher.

Formale Verankerung

Die Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen bei Audi sind neben den nationalen und internationalen gesetzlichen Regelungen zusätzlich durch Leit- und Richtlinien wie den Audi Code of Conduct und verschiedene Unternehmensrichtlinien sowie Betriebsvereinbarungen geregelt. Diese Regelungen gelten für alle audi Mitarbeitenden gleichermaßen.

Übergreifend ist in der Nachhaltigkeitsstrategie regenerate+ des Volkswagen-Konzerns unter anderem das Ziel verankert, ein sozial verantwortungsvoll handelnder Arbeitgeber für die Beschäftigten zu sein. Die Strategie beschreibt den Weg in eine nachhaltige Zukunft, wobei bezüglich der Beschäftigten ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld, eine vielfältige, inklusive und diskriminierungsfreie Kultur, attraktive Arbeitsplätze, faire Löhne und gute Weiterbildungsmöglichkeiten für eine langfristige Qualifizierung der Beschäftigten im Fokus stehen. 

Der Audi Konzern setzt sich aber auch außerhalb der Unternehmensgrenzen ein: Die Anforderungen an Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen in der Lieferkette werden beispielsweise durch den Code of Conduct für Geschäftspartner geregelt.

Die Basis der Unternehmenskultur bei Audi bilden die Unternehmenswerte: Vertrauen, Verantwortung, Mut und Begeisterung. Ergänzend dazu schaffen verschiedene Leitlinien ein gemeinsames Verständnis von Kultur und Werten innerhalb des Unternehmens. Dazu zählen unter anderem die Volkswagen-Konzerngrundsätze, der Audi Code of Conduct, die Grundsatzerklärung zu Diversity & Inclusion, die Volkswagen-Konzernrichtlinie HR Compliance sowie die Charten des Arbeitsbeziehungen, der Berufsausbildung und der Zeitarbeit des Volkswagen-Konzerns.

Betriebliche Mitbestimmung

Die betriebliche Mitbestimmung ist ein fester Bestandteil der Audi Unternehmenskultur und Ausdruck des unternehmerischen Selbstverständnisses. Die Interessen und Perspektiven der Belegschaft fließen in Entscheidungen und Maßnahmen der AUDI AG zu Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmerbelangen ein. Dies geschieht über vielfältige Kanäle und etablierte Verfahren wie konstruktive und kooperative Dialoge und die aktive Einbindung von Mitarbeitenden.

Als Unternehmen mit Stammsitz in Deutschland unterliegt die AUDI AG den gesetzlichen Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes. Dieses regelt die Mitbestimmungspflichten und definiert, wann und in welchem Umfang die Arbeitnehmervertretung in Entscheidungen der AUDI AG einzubeziehen ist. Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen, Mitarbeitende frühzeitig über betriebliche Änderungen zu informieren.

Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Beschwerdekanäle 

Neben der betrieblichen Mitbestimmung ist die Rolle der Führungskräfte zentral für die Kultur eines Unternehmens. So wurde die strategische Qualifizierungsinitiative „Leadership next“ zur Weiterentwicklung der Führungskultur im Unternehmen gegründet. Ziel ist es, Führungsverhalten und Mindset so auszurichten, dass die Unternehmensstrategie erfolgreich umgesetzt und die Transformation aktiv gestaltet werden kann. Der Roll-out der Qualifizierung läuft derzeit. 

Eine weitere zentrale Säule der Unternehmenskultur ist eine offene Feedbackkultur. Ein Umfeld in dem sich alle Beschäftigten mit ihren individuellen Stärken einbringen können. Regelmäßige Befragungen geben den Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre Meinung zu relevanten Unternehmensthemen sowie zu Veranstaltungen oder Prozessen einzubringen und so aktiv an der Gestaltung der Zukunft des Unternehmens mitzuwirken.

Allen Beschäftigten der AUDI AG stehen außerdem mehrere (anonyme) Beschwerdekanäle zur Verfügung, unter anderem das anonyme Hinweisgebersystem

Mitarbeitende sind angehalten, potenzielles Fehlverhalten zu melden, da das Unternehmen jegliche Form von Fehlverhalten, etwa Belästigung oder anderes missbräuchliches Handeln, nicht toleriert. Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, unternehmensinterner Richtlinien und der Verhaltensgrundsätze hat bei der AUDI AG oberste Priorität. Unabhängig vom Meldeweg wird allen berichteten Sachverhalten nachgegangen und nach geeigneten Lösungen gesucht. Der Hinweisgebende wird zum Ende des Bearbeitungsprozesses informiert, ob ein Regelverstoß festgestellt werden konnte oder nicht.

Wird bei Beschwerden ein Missstand festgestellt, werden – unter Beachtung nationaler Vorschriften – umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen und deren Umsetzung überwacht, um potenzielle oder tatsächliche negative Auswirkungen zu beenden und ein erneutes Auftreten zu verhindern. 

 

Infografik zeigt die markierten Sustainable Development Goals 4: Quality Education, 5: Gender Equality, 8: Decent Work and Economic Growth und 10: Reduced Inequalities.

Die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen sind der weltweite Fahrplan zur Beendigung von Armut, zum Schutz des Planeten und zur Bekämpfung von Ungleichheiten.

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Sicherheit und Gesundheit haben bei Audi höchste Priorität: Präventive Maßnahmen, ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, gezielte Mental-Health Angebote und eine umfassende Notfallorganisation sorgen für Schutz und Wohlbefinden der Mitarbeitenden.

Eine Person in Schutzkleidung arbeitet in einer Produktionshalle an einem großen Batteriemodul.

Arbeitsschutz

Audi verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zum Arbeitsschutz. Ziel ist es, arbeitsbedingte Unfälle und Verletzungen zu vermeiden und sichere sowie ergonomische Arbeitsplätze zu schaffen. Dazu gehören umfassende Gefährdungsbeurteilungen für alle Arbeitsplätze und Tätigkeiten, regelmäßige Risikobewertungen neuer Maschinen und Anlagen sowie Schulungen zu Gefährdungen und Schutzmaßnahmen der Mitarbeitenden. Audi stärkt zudem eine Sicherheitskultur, in der Mitarbeitende Risiken aktiv melden können. Das Programm du.bist.sicher@audi vertieft dieses Wissen und motiviert zu sicherheitsbewusstem Verhalten.

Zwei Personen stehen in einem Raum und bedienen gemeinsam ein medizinisches Gerät.

Gesundheitsschutz

Die Förderung, der Erhalt und die Wiederherstellung der Gesundheit der Mitarbeitenden stehen bei Audi besonders im Fokus. Das Unternehmen unterstützt sie dabei, ihre Potenziale voll auszuschöpfen, indem es ihre Gesundheit durch Prävention fördert und gesundheitsgerechte Arbeitsplätze gestaltet. Aufbauend auf der Arbeitsmedizinischen Vorsorge und betriebsärztlichen Betreuung hat Audi ein ganzheitliches Präventionsprogramm etabliert – vom Audi Checkup bis zu Mental Health Care. Während es beim Audi Checkup primär um die körperliche Gesundheit geht, steht beim Mental Health Checkup die psychische Stabilität im Fokus. Ergänzend vermitteln modulare Programme praxisnahe Tipps zur Stärkung der psychischen Gesundheit.

Mehr erfahren

Der Audi Checkup als zentraler Bestandteil des ganzheitlichen Präventionsprogramms bei Audi wird bereits seit 2006 angeboten. Hierbei können Beschäftigte in regelmäßigen Abständen und mit modernster Diagnostik ihren gesundheitlichen Zustand ganzheitlich erfassen lassen. So lassen sich akute und auch potenziell aufkommende Erkrankungen erkennen. Im Rahmen des Mental Health Checkups können Interessierte im Gespräch mit Psychologen ihr eigenes psychisches Wohlbefinden reflektieren. Ziel ist es, psychische Belastungen und Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und den Betroffenen unterstützende Handlungsempfehlungen und Hilfsmittel an die Hand zu geben.

Ein Krankenwagen mit Blaulicht und der Aufschrift „Rettungsdienst“ fährt durch die Produktionsstraße.

Rettungsdienst

Audi verfügt über eine umfassend organisierte Notfallversorgung. Im Rahmen des betrieblichen Rettungsdienstes, stehen an den deutschen Audi Standorten rund um die Uhr eigene Notfallsanitäter mit Rettungswagen bereit. In der Audi Notrufzentrale werden eingehende Notrufe koordiniert und umgehend das nächstgelegene Einsatzfahrzeug zum Einsatzort entsendet. Da die Rettungsfahrzeuge räumlich strategisch auf dem Werksgelände verteilt sind, treffen sie innerhalb kürzester Zeit am Einsatzort ein.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreuen geschulte Ersthelfende erkrankte oder verletzte Personen. Diese werden regelmäßig in betrieblichen Ersten‑Hilfe‑Kursen ausgebildet.

Darüber hinaus stehen den Mitarbeitenden Sanitätsstellen zur Verfügung, in denen sämtliche Arten von Verletzungen und akuten Erkrankungen kompetent versorgt werden.

Ziel ist eine schnelle, qualifizierte und verlässliche medizinische Unterstützung für alle Beschäftigten.

Ein Feuerwehrfahrzeug mit ausgefahrenem Teleskopmast trägt die Aufschrift Werkfeuerwehr Audi und beleuchtet eine große Hallenwand bei Nacht.

Werkfeuerwehr

Die Werkfeuerwehr steht permanent als verlässliche Stütze des Unternehmens zur Verfügung. Mehrere Feuerwachen an den deutschen Audi Standorten sichern im 24-Stunden-Dienst Gebäude, Mitarbeitende und Infrastruktur ab. Die eigene Leitstelle koordiniert Einsätze ohne Zeitverlust. Aufgrund spezieller Expertise im Bereich E-Mobilität ist die Werkfeuerwehr auch für etwaige Notfälle mit neuen Antriebsarten gerüstet. Zudem wird die Wartung der Löschanlagen eigenständig durchgeführt. So entsteht Sicherheit für die Audi Produktionsstandorte durch schnelle, adäquate Hilfe von Kollegen mit tiefer Objektkenntnis.

Arbeits- und Gesundheitsschutz in Zahlen (2025)

 
83.516

Beschäftigte, die unter das Managementsystem für Gesundheit und Sicherheit fallen

 
> 1.400

Sicherheitsbeauftragte unterstützen Führungskräfte beim Arbeitsschutz

 
2.140

Ersthelfende aus-und weitergebildet

ESG-Engagement messbar gemacht: Mehr Kennzahlen aus den Bereichen Environmental, Social und Governance finden Sie im Audi Report 2025.

Managementansatz Arbeits- und Gesundheitsschutz

Motivierte und leistungsfähige Mitarbeitende sind für die AUDI AG ein Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg. Ein ganzheitliches System für Arbeits- und Gesundheitsschutz trägt maßgeblich dazu bei und ist daher für das Unternehmen von hoher Priorität.

Arbeits- und Gesundheitsschutz spielen in der heutigen Arbeitswelt eine wichtige Rolle. Beschäftigte erwarten mehr denn je ein sicheres und gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld von ihrem Arbeitgeber. Ist dies nicht gegeben, wird es Unternehmen unter Umständen nicht gelingen, die notwendigen qualifizierten Fachkräfte einzustellen und zu halten. Zufriedene, gesunde und damit leistungsfähige Mitarbeitende können hingegen ihr volles Potenzial ausschöpfen, bleiben dem Unternehmen länger erhalten und tragen demnach langfristig zum Erfolg eines Unternehmens bei.

Dies gilt insbesondere für produzierende Industrieunternehmen wie die AUDI AG, bei der ein Teil der Mitarbeitenden körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten ausübt und bestimmte Gefährdungen bestehen - beispielsweise bei der Arbeit mit Gefahrstoffen oder an hochautomatisierten Maschinen. Fehlende Schutzmaßnahmen oder eine unzureichende Unterweisung würden die Gesundheit der Mitarbeitenden gefährden.

Richtlinien und Konzepte in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Die AUDI AG trägt Verantwortung für den Schutz ihrer Beschäftigten sowie die Schaffung eines sicheren und gesundheitsgerechten Arbeitsumfelds nach geltenden nationalen und europäischen Gesetzen und Verordnungen.

Dies spiegelt sich in verschiedenen, für alle Mitarbeitenden geltenden Richtlinien wider. In ihnen sind die Verantwortlichkeiten für den Arbeits- und Gesundheitsschutz festgelegt und sie definieren grundlegende Anforderungen und Ziele an das Arbeitsschutzmanagement. Dazu gehören konkret spezifische Betriebs- und Arbeitsanweisungen sowie die Unternehmensrichtlinien „Arbeitssicherheit“ und „Gesundheitswesen / Corporate Health“. Zusätzlich sind Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im „Audi Code of Conduct“ und in der Unternehmensrichtlinie „Gemeinsame Unternehmenspolitik“ verankert.

Diese Richtlinien und Rahmenwerke dienen der Umsetzung und Sicherstellung der Einhaltung der geltenden nationalen und europäischen Gesetze und Verordnungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Sie berücksichtigen dabei außerdem internationale Standards, wie die Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen, der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organization – ILO) über grundlegende Rechte und Pflichten bei der Arbeit sowie den zehn Prinzipien des UN Global Compact.

Sie setzen zudem u. a. nationale und europäische Gesetze und Verordnungen sowie Richtlinien zum Arbeitsschutz und die Vorgaben des Standards ISO 45001, einer international anerkannten Norm für Arbeitsschutzmanagementsysteme, um. Alle produzierenden Audi Gesellschaften mit mehr als 1.000 eigenen Beschäftigten ziehen die ISO 45001 als Mindestanforderung an ihr Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit heran.

Zur Förderung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes führte Audi das ISO 45001-Managementsystem an seinen Produktionsstandorten (exkl. Bentley) ein. Mit der erfolgreichen Erstzertifizierung der AUDI AG im Dezember 2025 sind nun mehr als 90 Prozent der Beschäftigten des Audi Konzerns durch ein extern geprüftes Managementsystem erfasst.

Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Einhaltung der Regelungen. Zudem ist jede betriebliche Führungskraft für den Arbeitsschutz in ihrem Aufsichts- und Funktionsbereich verantwortlich. Dabei stehen den Führungskräften Sicherheitsbeauftragte zur Seite.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ist für die AUDI AG von hoher Bedeutung. Daher werden wesentliche Kennzahlen regelmäßig überwacht und, falls erforderlich, Maßnahmen abgeleitet. Außerdem werden der Betriebsrat*, das Management, das Personalwesen sowie die Mitarbeitenden an der fortlaufenden Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes beteiligt. Auch für Fremdfirmen, die an Standorten der AUDI AG tätig sind, sind klare Anforderungen definiert.

Messung des betrieblichen Unfallgeschehens

Das betriebliche Unfallgeschehen wird bei der AUDI AG für alle Organisationseinheiten kontinuierlich erfasst, überwacht und ausgewertet, um für ein sicheres Arbeitsumfeld zu sorgen. Wichtige Kennzahlen sind unter anderem die Anzahl der berichtspflichtigen Arbeitsunfälle bei angestellten Beschäftigten oder die Quote der Arbeitsunfälle mit anschließendem Arbeitsausfall in der eigenen Belegschaft (LTIFR). Die LTIFR in der AUDI AG belief sich in den letzten drei Jahren auf: 5,6 (2023) 5,6 (2024) und 5,8 (2025) Ereignisse /Mio. h.

Infografik zeigt die markierten Sustainable Development Goals 3: Good Health and Wellbeing und 8: Decent Work and Economic Growth.

Die „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen sind der weltweite Fahrplan zur Beendigung von Armut, zum Schutz des Planeten und zur Bekämpfung von Ungleichheiten.

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