
Nachhaltigkeitsmanagement
Nachhaltige Unternehmensführung leistet nicht nur einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft, sondern kann Unternehmen resilienter machen. Für Audi gilt: Eine Orientierung an Nachhaltigkeitskriterien ist ein wesentlicher Stellhebel für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und bietet eine Chance, sich gegenüber Kunden und im Wettbewerb klar zu positionieren.
Ethische Prinzipien, gesetzliche Vorschriften sowie interne Richtlinien zum Nachhaltigkeitsmanagement bilden den Handlungsrahmen für das Unternehmen. Parallel gilt es, regulatorische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, um Chancen aktiv zu nutzen. Das Ziel: Nachhaltigkeit effektiv und effizient in Managementstrukturen und Entscheidungsprozesse zu integrieren.
Nachhaltigkeit umsetzen
Um die Auswirkungen auf Umwelt, Menschen und Wirtschaft bestmöglich zu gestalten, wurden Unternehmensstrukturen geschaffen, die eine effektive Nachverfolgung der gesetzten Nachhaltigkeitsziele ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen folgende zentrale Handlungsfelder:

Fahrzeugeffizienz
Vollelektrische Audi Modelle überzeugen durch Effizienz. Für Kunden ist das unter anderem in hohen Reichweiten und kurzen Ladezeiten spürbar. Damit bieten E-Modelle von Audi echten Alltagskomfort. Dazu tragen zum Beispiel die 800-Volt-Architektur, ein innovativer Antriebsstrang sowie eine moderne Batterietechnologie und ein effizientes Lademanagement bei. Zusätzlich senken verbesserte Verbrennungsmotoren mit Mildhybrid- oder Plug-in-Hybridtechnologie die CO₂-Emissionen.

Kreislaufwirtschaft
Nach den Prinzipien „Rethink, Reduce, Reuse und Recycle“ setzt Audi auf Kreislaufwirtschaft, um Rohstoffknappheit vorzubeugen, Ressourcen zu schonen und wirtschaftlich zu handeln. Dazu zählen Maßnahmen wie recyclinggerechte Produktentwicklung, Zielwerte für Sekundärmaterial in neuen Fahrzeugen, ressourcenschonende Alternativen zu Neuteilen sowie ein optimierter Materialeinsatz.

Dekarbonisierung
Entlang der Wertschöpfungskette will Audi die CO₂-Emissionen über den Lebenszyklus seiner Modelle reduzieren. Dies soll unter anderem durch die Elektrifizierung des Modellportfolios erreicht werden.
Um auf neue Trends, regulatorische Entwicklungen oder gesellschaftliche Anforderungen reagieren zu können, erweitert Audi sein Zielbild durch Explorationsfelder. Sie schaffen Raum, potenziell relevante Themen frühzeitig zu beobachten, weiterzudenken und bei Bedarf in die strategische Arbeit einzubinden. Damit bleibt das Nachhaltigkeitszielbild flexibel und zukunftsorientiert.
Grundlagen für verantwortungsvolles Handeln
Audi stärkt seine Ausrichtung im Bereich Nachhaltigkeit durch themenübergreifende Grundpfeiler. Sie geben Orientierung, tragen die Umsetzung der Audi Strategie und stellen ein ganzheitliches Bild von Nachhaltigkeit sicher – tragfähig über das Unternehmen hinaus und anschlussfähig an die Erwartungen interner wie externer Stakeholder.
Mitarbeitende
Audi fördert eine Unternehmenskultur, in der Vielfalt unterstützt, Gleichberechtigung angestrebt und für soziale Absicherung, Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten gesorgt wird. Zudem sind kontinuierliches Lernen und Fördern der Beschäftigten die Schlüssel für die gemeinsame Transformation. So sichert das Unternehmen Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit ab.
Partner
Gemeinsam mit seinen Partnern setzt Audi Standards für Menschenrechte, Umwelt, Integrität und ein verantwortungsvolles Rohstoffmanagement. Im Fokus steht die kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeit, insbesondere beim Umgang mit kritischen Rohstoffen. Eine enge Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb der Lieferkette stellt sicher, dass ökologische und soziale Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette wahrgenommen wird.
Gesellschaft
Als Teil der Gesellschaft engagiert sich Audi über verschiedene Projekte und Initiativen – unter anderem durch die Audi Stiftung für Umwelt. Ziel ist es, positive Impulse über das Kerngeschäft hinaus zu setzen und nachhaltige Entwicklungen ganzheitlich zu unterstützen.
Nachhaltigkeit steuern
Um die genannten Fokusthemen voranzutreiben, braucht es die Mitarbeit aller Stakeholder innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
Intern stellt das Sustainability Steering Model (SSM) eine gezielte Zusammenarbeit im Themenfeld Nachhaltigkeit sicher, bildet zugleich die Schnittstelle zur Abstimmung mit dem Volkswagen-Konzern und verankert Nachhaltigkeitsthemen in den Unternehmensprozessen. Darüber hinaus steuert es die Performance in den zentralen Handlungsfeldern.
Die zentrale Instanz ist das Sustainability Council: Es organisiert den Informationsfluss, vernetzt Projekte und bereitet Entscheidungen vor – und fördert den regelmäßigen Austausch zwischen den Fachbereichen und der Nachhaltigkeitsabteilung.
Stakeholder-Dialoge als Innovationsquelle
Audi setzt auf einen offenen Dialog mit seinen Stakeholdern, um Nachhaltigkeit gemeinsam voranzubringen. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit identifiziert Audi relevante Stakeholder und schafft Formate für den Austausch zu Nachhaltigkeitsthemen. Die erzielten Fortschritte kommuniziert Audi kontinuierlich und transparent, das schafft Vertrauen und liefert wertvolle Impulse. Durch den kontinuierlichen Dialog werden die verschiedenen Interessen der Stakeholder in Entscheidungsprozesse einbezogen und im Strategieprozess berücksichtigt.
Managementansatz
Kontakt
Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Thema Nachhaltigkeit? Schreiben Sie uns Ihre Nachricht an sustainability@audi.de. Das Team steht Ihnen gerne zur Verfügung!

