Audi charging hub: flexibel, nachhaltig, komfortabel
Die smarte Ladeinfrastruktur wird an weiteren Orten aufgebaut
Erst Nürnberg jetzt Berlin, Salzburg, München, Frankfurt, Bremen, Kiefersfelden und Düsseldorf:
Das flexible und modulare Ladekonzept des Audi charging hub überzeugt. Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos schätzen die citynahe und komfortable Schnellladestation mit reservierbaren Ladeplätzen.
Mehr als die Hälfte der Nutzer kommen wieder
In Nürnberg, wo der Audi charging hub seit Dezember 2021 in Betrieb ist, laden über die Hälfte der Nutzer_innen regelmäßig ihr Auto an der Ladestation. Im Schnitt registriert Audi in Nürnberg über 30 Ladevorgänge mit über 1,000kWh pro Tag. Zudem besuchen pro Tag durchschnittlich 35 Kunden die rund 200 Quadratmeter große, barrierefreie Lounge, zu der auch eine 40 Quadratmeter große Terrasse über den PowerCubes gehört. Immer häufiger nutzen Audi-Kund_innen den Service via App, den Ladepunkt zu reservieren. Viel genutzt wird das Bewirtungsangebot in der Lounge. Serviceangebote wie die Tauschstation für Elektroroller-Akkus oder einen fest installierten Spender für Scheibenwaschflüssigkeit runden das Angebot ab.
Basis ist eine smarte und nachhaltige Ladeinfrastruktur
Die PowerCubes dienen in Nürnberg und an allen weiteren künftigen Standorten des Audi charging hub als Energiespeicher. Die flexiblen Containerwürfel lassen sich kurzfristig auf bestehenden Flächen auf- und wieder abbauen und bieten je Einheit zwei Schnellladepunkte. Second-Life-Batterien, also gebrauchte Lithium-Ionen-Batterien aus ehemaligen Erprobungsfahrzeugen von Audi, dienen als Stromspeicher und liefern den Ladestrom. In Nürnberg benötigt der dortige Standort dank des 2,45 MWh großen Zwischenspeichers lediglich einen 200-kW-Anschluss an das Niederspannungsnetz, um die Speichermodule kontinuierlich zu füllen. Audi kann so nachhaltiges Schnellladen auch an Orten anbieten, an denen das Stromnetz eigentlich nicht ausreicht, um sechs HPC-Ladepunkte mit bis zu 300 kW zu betreiben. Photovoltaikmodule auf dem Dach liefern in Nürnberg zusätzlich bis zu 30 kW grüne Energie.
Exklusive Serviceangebote in direkter Umgebung
Beim Ladekomfort hat Audi aus den Erfahrungen mit dem Pilotstandort gelernt. An allen weiteren Standorten nutzen die Kunden einen nochmals modifizierten Schwenkarm, mit dem sich die Autos über die gesamte Breite der einzelnen Stellflächen barrierefrei mit bis zu 400 kW je nach Standort laden lassen. Die Bediendisplays an den Ladepunkten sind höhenverstellbar und die Wege zwischen Cube und Fahrzeug für Rollstuhlfahrer ausreichend breit. Anstelle einer Lounge stellt Audi an den kompakten Standorten mit vier Ladepunkten ein breit kuratiertes Servicesangebot rund um den Hub zur Verfügung. Auf zwei 55 Zoll großen Bildschirmen finden sich Informationen zu zahlreichen Serviceangeboten wie z.B. Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie oder Fitnessstudios.
Pufferspeicher spart teure Infrastruktur
Mit dem Audi charging hub schafft Audi eine dringend benötigte Ladeinfrastruktur, die vor allem auf Fahrer_innen in städtischen Räumen abzielt. Durch den Einsatz von Second-Life-Modulen (Batteriezellen), die aus zerlegten e-tron Entwicklungsfahrzeugen stammen, ist der Audi charging hub nicht nur äußerst nachhaltig. Ein weiterer großer Vorteil liegt vor allem in ihrer Eigenschaft als Pufferspeicher für Gleichstrom. Eine aufwendige Infrastruktur mit Hochspannungszuleitung und teuren Transformatoren ist damit überflüssig. Das modulare Konzept erlaubt den Planern, den Audi charging hub schnell und flexibel an örtliche Gegebenheiten anzupassen.