Rotterdam liegt hinter uns, die Nordsee vor uns. Nach einem intensiven Nachmittag in der niederländischen Hafenstadt genügt ein kurzer Sprachbefehl: „Hey Audi, fahre mich zu einer Strandbar mit Blick auf die Nordsee.“ Statt Menüs zu durchsuchen oder Adressen einzutippen, reicht ein Satz. Der weiterentwickelte Audi assistant versteht sofort, was gemeint ist, und schlägt passende Ziele vor. Möglich macht das die Verknüpfung mit KI-basiertem Wissen über Microsoft Azure OpenAI und ChatGPT. Sie hilft dem Audi assistant, auch natürliche und vage Formulierungen zu verstehen.
Wenig später wird die Skyline von Rotterdam im Rückspiegel kleiner. Auf der Fahrt zeigt sich, wie eng die digitalen Funktionen des Audi Q6 e-tron inzwischen zusammenspielen. Navigation, Sprachassistenz und Entertainment greifen ineinander und begleiten die Reise, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Mit dem jüngsten Modelljahreswechsel hat Audi die digitalen Features weiterentwickelt und noch stärker vernetzt.
Vier Tage lang hatten Redakteurinnen und Redakteure, Content Creator sowie Lifestyle-Journalistinnen und -Journalisten aus ganz Europa Gelegenheit, den Audi Q6 e-tron in den Niederlanden zu erleben. Die Route führte von Rotterdam über Haarlem bis an die Küste und zurück. Immer wieder war dabei derselbe Eindruck zu hören: Nicht einzelne Funktionen standen im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel aller Systeme.
„Überrascht hat mich nicht ein einzelnes Feature. Es war das Gefühl, dass das Fahrzeug ohne lange Erklärungen versteht, was ich möchte.“
— Teilnehmer des Rotterdam-Testevents

Ladepausen neu gedacht
An der Küste wird aus einer Ladepause mehr als nur ein notwendiger Zwischenstopp. Mit den neuen Erlebniswelten verwandelt der Audi Q6 e-tron die Zeit an der Ladesäule in eine bewusste Auszeit. Lichtinszenierungen, Sound, Klimatisierung und die optionale Massagefunktion arbeiten dabei zusammen und schaffen unterschiedliche Stimmungsszenarien – von „anregend“ über „ausgleichend“ bis „entspannend“. Die Programme lassen sich für Zeiträume zwischen fünf und 30 Minuten aktivieren.
Besonders die vollelektrischen Modelle profitieren vom Powernap-Modus, den Audi speziell für kurze Regenerationsphasen entwickelt hat.
So nehmen die Reisende die Ladezeit nicht als Unterbrechung wahr, sondern als Teil des Reiseerlebnisses.

„Ich habe den Entspannungsmodus aktiviert, die Massagefunktion eingeschaltet und das gedämpfte Licht genossen. Nach 20 Minuten fühlte ich mich wieder frisch und bereit für die Weiterfahrt.“
— Teilnehmerin nach einer Ladepause
Übersicht auf den ersten Blick
Zurück auf der Straße unterstützt die neue Benutzeroberfläche dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Reduzierte Icons, eine klar strukturierte Bedienlogik und flexibel konfigurierbare Anzeigen sorgen für schnelle Orientierung.
Im Audi virtual cockpit können Nutzerinnen und Nutzer je nach Vorliebe unterschiedliche Schwerpunkte setzen: klassische Instrumentendarstellung, Navigationsinformationen im Fokus oder eine Ansicht, die die Aktivitäten der Fahrerassistenzsysteme visualisiert. Gleichzeitig ist das Audi Smartphone Interface nun stärker integriert. Navigation, Medien und Telefonfunktionen lassen sich nicht nur auf dem MMI-Touchdisplay, sondern auch im virtual cockpit darstellen.
Der Assistent, der mitlernt
Auch der Audi assistant entwickelt sich zunehmend zum digitalen Begleiter. Über einen verknüpften Account können Insassen auf Kalender- und E-Mail-Funktionen zugreifen. Gleichzeitig lernt das System aus wiederkehrenden Nutzungsmustern, schlägt passende Routinen vor oder führt diese automatisch aus.
Ob die Aktivierung des Adaptive Cruise Assist auf häufig genutzten Autobahnabschnitten oder situationsabhängige Komfortfunktionen: Das Fahrzeug erkennt Gewohnheiten und unterstützt, ohne die Aufmerksamkeit der Nutzerinnen und Nutzer zu beanspruchen. Ziel ist, Abläufe möglichst intuitiv zu gestalten.
Entertainment für die Momente dazwischen
Seine Alltagstauglichkeit zeigt das System auch in kleinen Momenten. Über den Audi Application Store stehen Anwendungen und Spiele zur Verfügung, die sich mit Bluetooth-Controllern nutzen lassen. Titel wie „Asphalt Legends“ oder „Queen Rock Tour“ machen Wartezeiten kurzweilig.
Kabellose Kopfhörer lassen sich schnell verbinden. Zusammen mit dem Active Privacy Mode auf dem MMI-Beifahrerdisplay entsteht ein separater Unterhaltungsraum für die Beifahrerseite. Videos oder Spiele lassen sich nutzen, ohne die Person am Steuer zu beeinträchtigen. Damit wird das Fahrzeug für unterschiedliche Bedürfnisse gleichzeitig nutzbar – ob konzentriertes Fahren, produktives Arbeiten oder entspannte Unterhaltung.

Technologie, die im Hintergrund wirkt
Als die Gruppe am Abend nach Rotterdam zurückkehrt, spiegeln sich die Lichter des Hafens im Wasser. Eine Teilnehmerin bringt ihre Eindrücke auf den Punkt: „Ich bin viele Autos gefahren. Aber der Q6 e-tron hat mich zum ersten Mal fast vergessen lassen, dass ich in einem Auto sitze.“
Genau darin liegt die Idee des modernen In-Car-Entertainments. Die Technologie im Audi Q6 e-tron möchte nicht Aufmerksamkeit erzeugen, sondern Wege vereinfachen. Sie unterstützt, begleitet und schafft Raum für die Momente dazwischen – vom spontanen Ausflug an die Nordsee über die entspannte Ladepause bis zur nahtlosen Integration von Arbeit, Navigation und Unterhaltung. Die Reise durch die Niederlande zeigt: Fahren und individuell abgestimmtes Erleben stehen heute mehr denn je im Einklang.






