Stakeholder-Management

In der Nachhaltigkeitsstrategie von Audi spielt der Umgang mit den relevanten Anspruchsgruppen, den Stakeholdern, eine zentrale Rolle. Der Dialog mit ihnen findet auf verschiedenen Ebenen statt und vermittelt dem Unternehmen wichtige Impulse für die langfristige Nachhaltigkeitsarbeit.

Mithilfe verschiedener Instrumente des Stakeholder-Managements will Audi die Interessen und Bedürfnisse der Anspruchsgruppen genau kennenlernen – so können wir unsere Entscheidungen noch besser an ihren Erwartungen ausrichten. Ein ständiger Austausch hilft uns dabei, wesentliche Nachhaltigkeitsthemen festzulegen und unser Nachhaltigkeitsmanagement weiterzuentwickeln. Wir binden unsere Stakeholder aktiv zu zentralen Fragestellungen ein. Dazu greifen wir auf unterschiedliche Dialogformate, Einzelgespräche und weitere Kommunikationsmittel zurück.

Kommunikationsmaßnahmen mit Stakeholdern
Vielfältig: Kommunikationsmaßnahmen mit Stakeholdern bei Audi

Zielgerichteter Dialog

Für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie von Audi sind die ehrliche Einschätzung und der Blick von außen essenziell. Die Grundlage für die Ermittlung und Auswahl der Stakeholder sind der Stakeholder-Engagement-Standard AccountAbility 1000 (AA1000SES) und dessen Prinzipien Inklusivität, Wesentlichkeit und Reaktivität.

Um zu erfahren, was Stakeholder bewegt, greift Audi auf unterschiedliche Dialogformate und Einzelgespräche zurück. In Abhängigkeit von den behandelten Themen versucht das Unternehmen, für Stakeholder das richtige Format zu finden.

Wesentliche Anspruchsgruppen sind alle internen und externen Personengruppen, die von den unternehmerischen Tätigkeiten des Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind. Die Identifikation der jeweiligen Stakeholder basiert grundsätzlich auf deren Erwartungen, Expertise und Integrität sowie den Möglichkeiten ihrer Einflussnahme auf Audi.

Über Multi-Stakeholder-Veranstaltungen, wie beispielsweise den Audi Dialog oder durch die Mitarbeit in Initiativen, tauscht sich das Unternehmen zu zentralen Fragestellungen auch direkt mit seinen Stakeholdern aus. Weitere Ansätze sind Dialoge im Rahmen von Tätigkeiten in Verbänden sowie Mitgliedschaften in Gremien.

Was für ein Feedback erhofft sich Audi durch die Dialogformate? Was bringt das Unternehmen weiter? Was ist die „Outside-in-Perspektive“ zu Themen? Welche Anregungen haben die Experten? Audi will lernen, Sichtweisen überprüfen, Anregungen aufnehmen und Vertrauen aufbauen.

Herauszuheben aus einer Vielzahl von Veranstaltungen ist der Audi Dialog 2020. Mit Blick auf die in 2019 neu verabschiedete Strategie „konsequent Audi“ fand ein intensiver Austausch mit über 50 Stakeholdern an zwei Tagen im Audi Conference Center am Flughafen München statt. Der Audi Dialog 2020 hatte das Ziel, ehrliche Einschätzungen von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zum Transformationsprozess von Audi zu einem nachhaltigen Mobilitätsanbieter zu bekommen. Einschätzungen, die auch bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie helfen. In kleinen Gruppen (20 bis 25 Personen) diskutierten Audi Experten mit fachlich relevanten Stakeholdern vier Themenbereiche: Ladeinfrastruktur, Menschenrechte – Beschwerdemechanismen, digitale Verantwortung sowie Kreislaufwirtschaft.

Das Ergebnis des konzertierten Dialogs: ein klares Erwartungsbild auf Themenebene sowie gestärktes gegenseitiges Vertrauen. Teilnehmende erlebten Audi als offenes Unternehmen, das Nachhaltigkeit als Kernelement der strategischen Ausrichtung begreift und umsetzt. In über 100 Terminen trat Audi auch 2019 in den Austausch mit politischen Stakeholdern aus Parlamenten, Bundes- und Landesministerien, Verbänden, NGOs (Nichtregierungsorganisationen) und Thinktanks (Denkfabriken). Dazu zählen Fachgespräche, Werksbesuche, Teilnahme an öffentlichen Podiumsdiskussionen oder politischen Gesprächsformaten wie das Zukunftsforum Automobil Bayern, der Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg und die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität.

Wesentlichkeit

Die Stakeholder von Audi unterstützen den Konzern dabei, wichtige Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren: Kunden, Zulieferer, Nichtregierungsorganisationen und Analysten bewerten regelmäßig die Relevanz der Handlungsfelder.

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Wesentlichkeitsmatrix

Die Ergebnisse der Kommunikation, die Audi mit den Stakeholdern führt, fließen in die sogenannte Wesentlichkeitsanalyse ein. Seit 2012 bildet Audi systematisch die Relevanz verschiedener Nachhaltigkeitsthemen in einer Matrix ab – diese wird regelmäßig aktualisiert und ausgebaut. Für den Audi-Konzern sind die Ergebnisse die Basis der langfristigen Nachhaltigkeitsarbeit. Sie dienen nicht nur zur Bestimmung von Berichtsschwerpunkten, sondern werden auch bei der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie berücksichtigt.

Impulse für offene Diskussionen

Die Vortragsreihe „Perspektive Verantwortung“ steht für den Austausch und die Vernetzung von Mitarbeitenden und Führungskräften von Audi mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Im Rahmen der Veranstaltung werden Fragestellungen aus dem Bereich Nachhaltigkeit diskutiert, die für die Zukunftsfähigkeit von Audi relevant sind.

Vorträge von externen Referenten und Kommentierungen durch Audi Experten liefern Impulse für offene Diskussionen zwischen allen Teilnehmern. Seit 2013 haben insgesamt knapp 3.000 Mitarbeitende an über 25 Vorträgen teilgenommen. Im Jahr 2019 wurden die Themen Compliance und Nachhaltigkeit in der Arbeitswelt behandelt.

Vortragsreihe „Perspektive Verantwortung“

Knapp

3.000

Teilnehmer*innen

seit 2013

Über

25

Vorträge

in den letzten sieben Jahren

Mitarbeit in externen Initiativen und Verbänden

Audi arbeitet in unterschiedlichen Initiativen, Verbänden und Arbeitsgruppen, um ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Themen in Zusammenarbeit mit Stakeholdern zu diskutieren. Die Auflistung von Mitgliedschaften bzw. Beteiligungen steht für den Austausch des Unternehmens mit Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Eine Auswahl aus zahlreichen Engagements, die auch die Interessen der Stakeholder des Unternehmens spiegeln. Die Darstellung erfolgte anhand der fünf Kapitel des Audi Nachhaltigkeitsberichts 2019, um den Bezug zu den berichteten Themen zu verdeutlichen.

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