Lager mit automatischer Kistenverteilung durch Roboter

Verantwortung in der Lieferkette

Als großes Industrieunternehmen ist Audi sich seiner Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft bewusst. Die global verzweigte Lieferkette spielt hierbei eine zentrale Rolle. Der Audi Konzern stärkt fortlaufend seine Maßnahmen zur Identifikation, Prävention und Verringerung menschenrechtlicher und umweltbezogener Risiken in der Lieferkette.

Gelebte Verantwortung

Die Lieferkette bei Audi ist einem stetigen Wandel unterworfen und aufgrund der zahlreichen Verarbeitungsschritte und Materialien hochkomplex. Das Unternehmen interagiert mit einer großen Zahl direkter Zulieferunternehmen weltweit. Das bedeutet eine große Verantwortung, bietet gleichzeitig aber Potenzial, um Risiken in priorisierten Rohstoff- und Beschaffungsbereichen durch definierte Umwelt- und Menschenrechtsmaßnahmen zu reduzieren. Audi nimmt diese Aufgabe ernst und verlangt von Geschäftspartnern die Anerkennung und Umsetzung definierter Compliance-, Umwelt- und Sozialanforderungen; die Einhaltung wird risikobasiert überprüft, und bei Abweichungen werden Maßnahmen bis hin zu Eskalationen eingeleitet.

Audi interagierte 2025 mit

>12.300

Lieferanten

in 59

Ländern

Die Zahlen beziehen sich auf dem gesamten Volkswagen-Konzern.

ESG-Engagement messbar gemacht: Mehr Kennzahlen aus den Bereichen Environmental, Social und Governance finden Sie im Audi Report 2025.

Zu allen ESG-Kennzahlen

Die wichtigsten Säulen der Nachhaltigkeitsbestrebungen in der Lieferkette

Audi mit Frau auf Fahrersitz steht an einem schrägen Hang

Umwelt

Audi entwickelt Standards, die übergreifend dazu beitragen, dass umweltbezogene Anforderungen in der Lieferkette eingehalten werden.

1920x1080-lieferantenmanagement-1198171.jpg

Menschen

Audi arbeitet kontinuierlich daran, die Arbeitsbedingungen für Menschen, beispielsweise beim Umgang mit kritischen Rohstoffen in der Lieferkette, zu verbessern. Risikobehaftete Lieferkettenbereiche werden dabei priorisiert und verschiedene Maßnahmen umgesetzt.

Nahaufnahme von einem Auge

Innovation

Durch die Integration neuer Technologien und innovativer Formen der Zusammenarbeit will Audi Lösungen fördern, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Verbesserungen in der Lieferkette unterstützen.

CO₂ in der Lieferkette

Ähnlich vielschichtig wie die Zulieferstruktur gestalten sich die Möglichkeiten und Anknüpfungspunkte für nachhaltiges Handeln in der Lieferkette. Durch die konsequente Elektrifizierung der Fahrzeuge von Audi fällt ein Großteil der CO₂-Emissionen genau hier an. Daher wurde das Audi CO₂‑Programm in der Lieferkette 2018 initiiert, mit dem Ziel, den CO₂‑Fußabdruck bereits vor der Fahrzeugproduktion systematisch zu reduzieren. Im Fokus steht dabei die Reduktion der Emissionen entlang der vorgelagerten Wertschöpfungskette zusammen mit den Geschäftspartnern. Zentrale Hebel des Programms sind der verstärkte Einsatz von Grünstrom, die Nutzung von Sekundärmaterialien sowie der Einsatz CO₂‑reduzierter Materialien, unter anderem bei Stahl und Aluminium. Ziel ist es, die CO₂‑Emissionen in der Lieferkette messbar zu verringern.

Ein Mitarbeiter präsentiert zwei Bauteile in der Produktion - Die Audi Original Austauschteile sind eine ressourcenschonende Alternative zu Neuteilen – bei bestmöglicher Qualität nach Audi Standards. Sie sind ein Beispiel dafür, wie die AUDI AG Ideen...

Kreislaufwirtschaft in der Praxis: Audi Original Austauschteile

Die Audi Original Austauschteile sind eine ressourcenschonende Alternative zu Neuteilen. Sie sind ein Beispiel dafür, wie die AUDI AG Ideen zur Kreislaufwirtschaft umsetzt.

S-Rating

Mithilfe des sogenannten Sustainabilty-Ratings (S-Rating) des Volkswagen Konzerns überprüft Audi seit 2019 die Einhaltung des Code of Conducts für Geschäftspartner bei seinen Zulieferunternehmen. Die Teilnahme am S-Rating ist verpflichtend und ein positives Ergebnis grundsätzlich Voraussetzung für eine gemeinsame Geschäftsbeziehung (Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden können sich vom S-Rating befreien lassen). Die einzelnen Prüfinstrumente des S-Ratings konzentrieren sich auf nachhaltiges Handeln an den Unternehmensstandorten. Die Bewertung im S-Rating entscheidet darüber, ob ein Standort als Zulieferunternehmen in Frage kommt oder nicht. Auf einer eigens dafür eingerichteten Seite finden Lieferanten weitere Informationen zum S-Rating, zur Teilnahme und zu kostenlosen Schulungsangeboten, die Lieferanten helfen, den Prozess zu durchlaufen und ggf. ihr Ergebnis zu verbessern. Kriterien, Bewertungslogik, Voraussetzungen und Grenzen des Verfahrens werden transparent erläutert.

Mehr zum S-Rating

Fakten zum S-Rating 2025

>20.900

direkte Lieferanten mit abgeschlossenem Self-Assessment-Questionnaire (SAQ)

144

Anzahl der durchgeführten Audits (vor Ort) im Rahmen des S-Ratings

ESG-Engagement messbar gemacht: Mehr Kennzahlen aus den Bereichen Environmental, Social und Governance finden Sie im Audi Report 2025.

Zu allen ESG-Kennzahlen

„Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Lieferanten in einer partnerschaftlichen Beziehung den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Verantwortung zu beschreiten. Dafür setzen wir zusammen definierte Maßnahmenprogramme zu CO₂-Reduktion, Sorgfaltspflichten und Transparenz um.“

Michael Faust, Head of Supply Chain Sustainability

Eine Gruppe von fünf Personen in einem Besprechungsraum lacht und unterhält sich. Ein Mann in der Mitte, der eine Brille und ein dunkelblaues Hemd trägt, führt die Diskussion an.

Gemeinsam stärker

Für langfristige Beziehungen zu Lieferanten unterstützt Audi sie nicht nur mit Schulungen zum S-Rating, sondern mit einem vielfältigen Trainingsangebot rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Das könnte Sie auch interessieren

Bilder

Videos